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Im Sommer ist der Kühlschrank ja eigentlich immer zu klein – je höher die Temperaturen klettern, desto größer wird die Herausforderung für die Lagerung empfindlicher Lebensmittel. Wie kann man saisonales Obst und Gemüse am besten frisch halten? Wie lassen sich Fleisch, Fisch oder Milchprodukte ohne Hitzeschock nach Hause bringen? Und was ist bei der Küchenhygiene jetzt besonders zu beachten?  Tipps und Tricks.

Kühltasche und Co.

Das A und O bei vielen Lebensmitteln ist, die Kühlkette vom Einkauf bis in die Küche einzuhalten. Besonders wichtig ist dies bei Fleisch und Geflügel, bei Fisch und Meerestieren, bei Milchprodukten oder Produkten mit frischem Ei – aber auch bei empfindlichen Obstsorten, wie Beeren zum Beispiel. Praktische Hilfsmittel: Wer mit dem Auto unterwegs ist, kann eine Kühltasche nutzen, auf dem Fahrrad helfen isolierende Thermo-Einkaufstaschen, die in den Rucksack oder die Fahrradtasche passen.

Die richtige Ordnung im Kühlschrank

Zuhause angekommen, sollten die Nahrungsmittel schnellstmöglich in den Kühlschrank. Doch was wohin? Diese Aufteilung ist sinnvoll: Ins obere Fach (8-10 Grad) kommen haltbare Lebensmittel, zubereitete Speisen, Käse. Das mittlere Fach (ca. 5 Grad) teilen sich Milchprodukte wie Joghurt, Sahne oder Quark. Das Fach über dem Gemüsefach ist mit 2 bis 3 Grad die kälteste Abteilung und ideal für leicht Verderbliches wie rohes Fleisch, Geflügel, Fisch. In den Türfächern (8 Grad) sind Butter, Getränke, Ketchup oder Eier gut aufgehoben. In die Gemüseschublade kommen Ost und Gemüse.

Aufbewahrungsboxen nutzen

Rohes Fleisch entwickelt Fleischsaft, einige Obstsorten (etwa Beeren, Aprikosen, Pfirsiche) sind druckempfindlich. Die Aufbewahrung im Kühlschrank in entsprechenden Aufbewahrungsboxen verhindert, dass sich anhaftende Keime, Schimmelsporen etc. unter den Lebensmitteln übertragen oder sich, wie beim Obst, Druckstellen bilden, die schnell zu faulen beginnen.

Tipp: Bei Lebensmitteln, die eine Kühlung benötigen, lieber öfter kleine Mengen einkaufen. So bleibt alles schön frisch, wird garantiert aufgegessen – und der Kühlschrank ist nicht überfrachtet und kann seine ideale Energieleistung bringen.

Obst im Überfluss verwerten

Falls doch mal zu viele reife Früchte in der Küche landen: Marmelade oder Kompott einkochen, Chutneys kreieren, Smoothies mixen, Kuchen verfeinern – im Netz finden sich fantasievolle Ideen, wie man Obst wunderbar weiterverarbeiten kann.

Brot einfrieren

Frisches Brot ist ein Genuss. Da wir zuhause immer einige Tage brauchen, um einen Laib aufzufuttern, bin ich ein Fan vom Einfrieren. Ein halber Brotlaib kommt daher gleich aus der Bäckertüte in die Kühlung. Ist die zweite Hälfte aufgetaut, wird Scheibe für Scheibe getoastet. Außen kross, innen fluffig: lecker!

Faulige Kandidaten aussortieren

Leicht verderbliche Nahrungsmittel am besten täglich nach fauligen Stellen inspizieren. So kann man schnell reagieren, z.B. einzelne befallene Früchte aussortieren und damit verhindern, dass Bakterien sich weiter ausbreiten. Ausnahme: Brot, das Schimmelstellen zeigt, sollte gleich im Ganzen entsorgt werden.

Schon gewusst? Manche Obstsorten vertragen es nicht, wenn sie vor dem Lagern gewaschen werden. Kirschen z.B. entwickeln dann schnell faule Stellen. Besser: Obst generell erst kurz vor dem Verzehr waschen.

Ansonsten sollte man bei der Küchenhygiene auf Folgendes achten:

Sauberkeit im Kühlschrank

Bei dem Kommen und Gehen der Kühlschrankgäste gibt es trotz bester Vorsorge immer ein gewisses Risiko, dass Lebensmittelspuren zurückbleiben. Damit sich keine Keimgelage entwickeln, ist Sauberkeit im Kühlschrank Pflicht. Dafür den Kühlschrank regelmäßig gründlich und feucht auswischen. Prima eignet hier der Frosch Soda Allzweck-Reiniger; er wirkt verlässlich gegen Schmutz und Keime und schenkt dem Kühlschrank einen angenehm neutralen Duft.

Spülbecken frei von Speiseresten

Eigentlich werden hier Lebensmittel gewaschen, Geschirr und Küchenutensilien gereinigt. Doch im Spülbecken entsorgen wir auch des Öfteren Speise- und Getränkereste. Gründlich nachspülen, wer tut das schon immer? So wird das Spülbecken zum Paradies für Keime und Bakterien. Unbedingt ab und zu intensiv säubern – auch den Abfluss nicht vergessen.

Regelmäßiger Austausch von Küchenschwämmen, Lappen, Textilien

Studien zufolge geht die Keimzahl auf Küchenschwämmen und Lappen in die Milliarden. In einem Schwung Arbeitsflächen, Schneidebretter, Messer abwischen? Bitte nicht! Besser ist: Lappen in unterschiedlichen Farben für verschiedene Einsatzbereiche parat haben, regelmäßig austauschen und bei mind. 60 Grad waschen – Gleiches gilt für Geschirrtücher und Schürzen.

Farbcodes für Schneidebrettchen 

Schneidebrettchen und Arbeitsflächen sollte man nach jedem Gebrauch sorgfältig reinigen, denn auf den Oberflächen lauern Keimteufel in den kleinsten Ritzen. Ideale Helfer: Küchenreiniger, die als „lebensmittelsauber“ eingestuft sind, wie z.B. der Frosch Küchen Hygiene-Reiniger. Eventuelle Rückstände der Reinigerformel auf Arbeits- oder Oberflächen sind für die Gesundheit unbedenklich.

Tipp: Schneidebrettchen mit unterschiedlichen Farbcodes für Fleisch, Obst, Gemüse oder Brot helfen, eine angemessene Lebensmittelhygiene in der Küche einzuhalten.  

Kaffee-Vollautomat täglich reinigen

Je nach Kaffeekonsum kann es einige Tage dauern, bis sich der Kaffee-Vollautomat zur Reinigung meldet. Der Anblick des Trester-Fachs besonders bei warmen Temperaturen? Man kann es nicht anders sagen: gruselig! Besser: die Leerung des Fachs einmal am Tag zur Reinigungsroutine werden lassen.

Super schön, wenn etwas für euch dabei war.

Viele Grüße

Daniela von Frosch

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