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Ja, ja, ja! Die Vögel zwitschern es von den Bäumen, die Frühblüher zeigen es an, bald ist der Frühling da. Wenn die Natur von trist auf Farbrausch wechselt und die Temperaturen klettern, wird es Zeit, auch die Outfits auf leicht und farbenfroh umzustimmen. Schichtwechsel im Kleiderschrank! Wann steht er bei euch an? Tipps für die Aktion.

Mini-Inventur

Was bleibt, was geht, was macht Pause? Um einen ersten Überblick zu bekommen den Schrank am besten komplett ausräumen. So kann man erste In- & Out-Stapel bilden, Ausgedientes zur Seite legen, farblich vorsortieren… Vielleicht finden sich sogar vergessene „Schätze“? Lassen wir uns überraschen. Was garantiert zum Vorschein kommt: Stellen, die den Putzlappen dringend nötig haben. Nichts wie ran!

Tschüss Staubmäuse

Schränke, Kommoden und Ankleiden sind Staubfänger. Wann immer wir Textilien anfassen, hervorziehen oder auf den Bügel hängen, geben sie Fasern und Fusseln ab. Der Wechsel von den Winter- zu den Sommersachen (und umgekehrt) eignet sich prima, um auch die Klamotten-Quartiere auf Vordermann zu bringen. Zwei Schritte: Mit dem Staubsauger lässt sich loser Schmutz bequem von Flächen, Ablagen, Schubladen, Aufbewahrungsboxen sowie aus Ecken, Ritzen und vom Boden entfernen. Anschließend die Oberflächen (innen und außen), Kleiderstangen, Bügel etc. feucht abreiben. Geeignete Mittel: Mikrofasertuch plus milder Reiniger (z. B. Frosch Neutral-Reiniger; mit seiner materialschonenden Rezeptur eignet er sich für alle Oberflächen).

Extra-Tipp: Beim Staubsaugen das Fenster öffnen, so ziehen aufgewirbelte Staubpartikel gleich mit dem Luftzug nach draußen.

Irgendwie muffelt’s? Das hilft!

Dass es aus dem Schrank muffelt, kommt nicht selten vor – z. B. wenn getragene Kleidung ungewaschen in den Schrank zurückgegeben wird, gewaschenen Textilien Restfeuchte anhaftet oder das Feuchtigkeitsproblem vielleicht sogar im Mauerwerk liegt. Der Sache auf den Grund gehen sollte man allemal, bei größerem Ausmaß (Achtung, Gefahr von Schimmelbildung) auch mithilfe eines Experten. Einfache Mittel: 1. Ein Schälchen mit Salz in den Schrank stellen, das die Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen kann. 2. Den Schrank regelmäßig saubermachen. 3. Kleine Duftspender platzieren, wie z. B. Orangenschalen (wenn sie eingetrocknet sind austauschen), parfümierte Seifenstücke, Lavendelsäckchen (wirken zugleich als Schutz vor Motten). 4. Den Raum regelmäßig 5 – 10 Minuten stoßlüften und dabei die Schranktüren öffnen.

Ausmisten – tauschen – verkaufen

Alles, was man länger als 1-2 Jahre nicht getragen hat, das zieht man nicht mehr an. Diese Faustregel stimmt zwar nicht immer, meistens aber schon. Der Schichtwechsel im Kleiderschrank ist ein guter Anlass, alle Mag-ich-irgendwie-Stücke unter die Lupe zu nehmen. Vielleicht passen Größe oder Stil ja auch nicht mehr? Mutiges Entscheiden befreit… Smart ist auch das Motto: „Eins-rein-eins-raus“. Heißt: Ein altes Kleidungsstück muss aus dem Schrank weichen, wenn man ein neues mit nach Hause bringt. So quillt der Schrank nie über, man behält den Überblick und zudem sensibilisiert es für ein bewussteres Shopping. Klingt gut, oder?

Nachhaltigkeits-Tipp: Gut erhaltene Stücke lassen sich oft second hand verkaufen oder tauschen (im Laden vor Ort oder online, z.B. über Vinted.de, kleidertausch.de, ebayKleinanzeigen). Über Kleiderspenden freuen sich wohltätige Organisationen. So oder so bleibt die Kleidung länger in Verwendung, das schont Ressourcen und die Umwelt.

Lagenwechsel im Schrank

Die Auswahl ist getroffen, die Outfits kommen zurück in den Schrank. Hosen, Röcke, Kleider, Blusen, Jacken auf den Bügel. T-Shirts, Tops, Pullis, Sweater ins Regal. Unterwäsche, Strümpfe, Gürtel, Tücher sind in kleinen Boxen (mit oder ohne Deckel) ordentlich aufbewahrt. Alles, was pausiert, kommt im Regalboden in die zweite Reihe – oder wandert nach ganz oben oder unten. Alles, was in der aktuellen Saison getragen wird, bringt ihr idealerweise in einer Schrankebene auf Augenhöhe unter.

Wintersachen aufbewahren

Wohin mit Pullis, Daunenjacken, Strick- oder Wintersportsachen? Tipps zur Lagerung für Wintersachen und wie man voluminöse Dinge – vorübergehend ; ) – schrumpft, findet ihr auch in unserem Blogbeitrag: „Sommerpause für Wintersachen – gut vorbereiten, richtig lagern“. Schaut gern mal rein.

Für die kühleren Stunden nun noch ein paar wärmende Lieblingsstücke zum Einkuscheln parat halten, Sonnencreme und Sonnenbrille in die Pole-Position bringen – und den Frühling in vollen Zügen genießen. Endlich…

Sonnige Grüße,

Daniela von Frosch

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