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Die eine Fraktion kennt Scheuermittel nur noch von Oma und Opa und fragt sich, wer sowas heute noch kauft. Die andere hat davon noch nie etwas gehört und weiß erst recht nicht, was man mit Scheuermilch & Co. so alles anstellen kann. In diesem Beitrag habe ich mal alles rund um das gute alte Scheuermittel zusammengetragen, denn es ist zwar alt, hat aber seine besten Tage definitiv noch nicht hinter sich.

Generell findet ihr Scheuermittel als Scheuerpulver oder als Scheuermilch im Einzelhandel. Beide enthalten als wirksamen Bestandteil Quarz- oder Marmormehl und Tenside. Vor gar nicht allzu langer Zeit gab es auch Produkte, bei denen das Scheuermittel aus kleinen Plastikkörperchen bestand – ein absolutes No-Go für die Umwelt! Bei Frosch setzen wir auf besonders feines Marmormehl, das ist natürlichen Ursprungs und hervorragend biologisch abbaubar. Aber ich möchte euch hier nicht chemischen Details nerven. 😉

Viel wichtiger ist doch die Frage: Wie funktioniert ein Scheuermittel denn eigentlich?

Im Gegensatz zu vielen anderen Reinigern wirkt ein Scheuermittel mechanisch. Das heißt, es sind klitzekleine Körnchen enthalten, die den Schmutz wie Schmirgelpapier abreiben. Diese sogenannten Scheuerpartikel dürfen dabei aber nicht größer sein als 0,05 mm, sonst zerkratzt man seine Oberflächen mehr als man sie reinigt. Also ist Vorsicht geboten, beispielsweise bei DIY-Scheuermilch. Wem das zu heikel ist, der greift einfach auf eine Scheuermilch von Frosch zurück. 😊

Nochmal zurück zum Thema Schmirgelpapier: Wo setzte ich also das Produkt am besten ein?

Häufig finden Scheuermittel im Bad oder der Küche ihren Einsatz. Gerade in puncto Armaturen setze ich auf Scheuermilch, denn in Mainz kämpft man gerne mal gegen hartnäckige Kalkflecken. Unabhängig davon eignet sich diese Art der Reiniger generell für alle Oberflächen, bei denen ein geringer Abrieb keinen Schaden anrichtet, wie Steinboden, nicht glänzende Metalloberflächen oder auch mal ein Toilettensitz. Letzterer leidet oftmals unter den scharfen Badreinigern.

WC-Sitze bestehen nämlich oftmals aus Kunststoff und sind somit nicht säureresistent. Herkömmliche Reiniger machen das Material porös und Farbstoffe des Reinigers können sich absetzen. Daher verzichte ich in der Regel bei der Reinigung des Toilettensitzes auf klassischen Badreiniger. Muss ich doch mal ein schärferes Mittel verwenden, werde ich die Verfärbungen aber auch ohne Probleme mit der Scheuermilch wieder los. Wichtig ist nur, dass ihr bei Oberflächen wie Glas, Emaille oder Fließen, egal ob aus Keramik oder PVC aufpasst. Dort ist der Schmiergel-Effekt nicht besonders hilfreich. 😊

Abgesehen von Küche und Bad nutze ich seit Jahren die Frosch Zitronen Scheuermilch für alles rund um meine Haustiere, weil sie genauso wie alle anderen Frosch-Produkte absolut unbedenklich für unsere Vierbeiner ist. Egal ob verkalkter Wassernapf oder Katzenklo, alles wird immer wieder blitzblank! Als Frosch mit der neuen Classic Scheuermilch rausgekommen ist, musste ich das Produkt natürlich direkt testen. Abgesehen davon, dass die Flasche in dem puristischen Weiß echt schick aussieht, hat mich nicht nur der angenehm-frische Duft und die hohe Umweltverträglichkeit überzeugt, sondern auch die Reinigungsleistung ist mindestens genauso gut wie bei meinem Langzeitfavoriten Zitrone.

Ihr seht der Nutzen ist da! Also haltet beim nächsten Einkauf mal die Augen nach einer Scheuermilch von Frosch auf. Egal ob ihr Lust auf Zitrone habt oder doch lieber die natürliche Variante wählt. Jeder findet seinen Favoriten!

Grüße, Juli von Frosch 🙂

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