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Ihr seid auf der Suche nach einem Geschenk zum Muttertag, das man ganz einfach per Post verschicken kann? Aus Sperrholz lässt sich mit Hilfe eines Brandmalkolbens eine hübsche Karte mit floralem Linienprint gestalten, die sich im Briefumschlag versenden lässt.

Wenn der Mai beginnt, dann steht auch der Muttertag vor der Tür. Dieses Jahr wird der Muttertag für uns alle aufgrund der aktuellen Situation ein bisschen anders aussehen. Doch mit etwas Kreativität können wir unseren Müttern eine kleine Freude bereiten, auch wenn wir zu Hause bleiben müssen. Kleine Aufmerksamkeiten lassen sich nämlich auch ganz einfach im Briefumschlag verschicken. Wie wäre es zum Beispiel mit der Idee, eine besondere Grußkarte selber zu machen? Aus Sperrholzplatten lassen sich beispielsweise mit Hilfe eines Brandmalkolbens richtige kleine Kunstwerke gestalten. Ich habe dafür Platten in der Größe Din A6 verwendet, die ich mit botanischen Linien-Prints gestaltet habe. Diese Art des Motivs ist nicht nur aktuell sehr angesagt, sie lässt sich auch sehr einfach mit Brandmalerei kombinieren, da die Linien in wenigen Minuten mit dem Kolben nachgezogen sind.

Habt ihr Lust, die Grußkarten nachzubasteln? Ich erkläre euch, wie es geht!

Material:

Ihr benötigt für dieses Projekt Bastelsperrholz in der Größe Din A6 (Postkartengröße), einen weichen Bleistift (z.B. in 8B), etwas Transparentpapier, einen Brandmalkolben oder Brennkolben mit passendem Aufsatz sowie einen Radiergummi.

Wenn ihr bereits Sperrholz in einem größeren Maß zu Hause habt, dann könnt ihr natürlich auch dieses verwenden und es euch einfach entweder mit Hilfe einer Laubsäge oder  eines Cuttermessers auf die passenden Größe sägen bzw. schneiden.

Motiv aufzeichnen

Zunächst wird das Motiv auf das Sperrholz übertragen. Wer möchte, kann es direkt frei Hand mit dem Bleistift aufzeichnen. Etwas einfacher wird es, wenn ihr euch das Motiv zunächst mit dem weichen Bleistift auf dem Transparentpapier anzeichnet,  das Papier dann anders herum auf das Holz legt und mit dem Finger über die Linien fahrt, um die Bleistift Zeichnung auf das Holz zu übertragen. Anschließend müsst ihr unter Umständen, je nachdem, wie gut die Bleistift Linien übertragen wurden, die Zeichnung noch einmal etwas nachzeichnen. Die Methode mit dem Transparentpapier ist auch dann hilfreich, wenn ihr ein Motiv benutzen wollt, dass ihr beispielsweise im Internet gefunden habt. Druckt es euch in der passenden Größe aus, legt das Transparentpapier darüber, zeichnet es nach und übertragt es dann wie eben beschrieben auf das Holz.

Motiv einbrennen

Ist das Motiv fertig aufgezeichnet, darf es eingebrannt werden. Schließt dafür den Brandmalkolben an das Stromnetz an und wartet, bis er sich vollständig aufgeheizt hat. Das kann wenige Minuten dauern. Wichtig ist, dass ihr das Gerät wirklich nur an dem dafür vorgesehenen Bereich anfasst und auf keinen Fall im vorderen Bereich, da ihr euch hier leicht verbrennen könnt. Setzt dann die Spitze des Kolbens auf der Zeichnung an und fahrt vorsichtig die Linie nach. Dabei braucht ihr keinerlei Druck auszuüben, ihr müsst einfach nur die Spitze über das Holz führen, dies reicht für die zarte Linienzeichnung bereits aus.

Wenn ihr eure Arbeit unterbrechen wollt oder fertig seid mit dem Einbrennen, dann solltet ihr den Kolben unbedingt in die mitgelieferte Haltung legen, bis er vollständig abgekühlt ist.

Im letzten Schritt könnt ihr nun, je nach Bedarf, noch die Reste aufgezeichneten Bleistift Linien mit Hilfe des Radiergummies entfernen. Fertig ist die Holzkarte!

Gefällt euch die Idee? Da das Einbrennen so schnell geht, habe ich direkt zwei Karten gebastelt, die eine mit einem Bananenblatt, die andere mit zwei Monstera Blättern. Natürlich sind hier, was die Motive angeht, der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt die Zeichnung beispielsweise noch mit einer persönlichen Widmung ergänzen oder direkt ein Handlettering einbrennen, je nachdem, womit ihr eurer Mutter am liebsten eine Freude machen möchtet.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren! Liebe Grüße, eure Luisa von schereleimpapier.de

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