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Die Fastnacht ist vorbei und schon steht die Fastenzeit vor der Tür. Passend dazu teile ich heute ein paar Ideen für alternatives Fasten mit euch, beispielsweise Handy-Fasten, Konsum-Fasten oder Plastik-Fasten. 

2020 – alternatives Fasten

Heutzutage haben wir – und da gehöre ich als Mama und Bloggerin, die die meiste Zeit am Smartphone sitzt und mit Medien arbeitet – vor allem eines: das Gefühl ständig erreichbar sein zu müssen. Und das sorgt des Öfteren für reichlich Stress im Alltag. Hinzu kommt, dass ich der Meinung bin, dass unsere Gesellschaft sehr schnell lebt: Jederzeit und immer werden neue Produkte online geshoppt, wir erzeugen viel Müll und fahren aus Bequemlichkeit und Zeitersparnis lieber mit dem Auto, anstatt mit der Bahn oder mit dem Fahrrad. Dabei könnten wir doch zumindest für einen bewusst gewählten Zeitraum auf Alternativen umsteigen und unsere alltäglichen Entscheidungen hinterfragen.

Mit diesen Gedanken im Hinterkopf habe ich mir ein paar Ideen für alternatives Fasten überlegt, die jeder von uns ganz einfach in sechs Wochen umsetzen kann und die vielleicht sogar auf lange Sicht, alte Gewohnheiten ändern.

7 Fastenideen

Zwischen Aschermittwoch und Karsamstag findet die Fastenzeit statt, die 40 Tage bzw. sechs Wochen dauert und in der jeder von uns ganz bewusst und aktiv verzichten kann, wenn er denn möchte. Wer abseits von Süßigkeiten, Kaffee, Alkohol und Co. eine persönliche Herausforderung sucht, für den gibt es einige alternative Ideen, die beispielsweise für ein harmonisches Miteinander, einen nachhaltigen Umgang mit der Natur oder einen bewussten Medien-Verzicht anspornen können.

1. Smartphone-Fasten

Ganz das Smartphone wegzulegen, halte ich nicht unbedingt für sinnvoll, die Bildschirmzeit aber einzuschränken schon. Wir hängen alle viel zu oft am Smartphone und schauen, bei jeglicher Langeweile auch schon, was sich so in der Online-Welt tut. Viel besser wäre es doch, das Smartphone nur dann in die Hand zu nehmen, wenn wir auch bewusst damit etwas erreichen möchten, zum Beispiel jemanden Anrufen, eine Nachricht schreiben oder ein Foto machen. Unnötige Smartphone-Zeit einschränken bzw. jeden Sonntag während der Fastenzeit einen Smartphone-freien Tag einzulegen, das gelingt bestimmt.

2. Veggie-Fasten

Bewusst auf Fleischkonsum zu verzichten, das sollte während der Fastenzeit nicht allzu schwerfallen. Wer noch eines draufsetzen möchte, kann auch versuchen, tierische Produkte ganz vom Speiseplan zu streichen und sechs Wochen vegan leben. Ein paar Inspirationen zum Thema vegetarische Gerichte findet ihr auch auf dem Frosch-Blog unter der Rezeptkategorie.

3. Shopping-Fasten

Ich ertappe mich selbst leider immer wieder dabei, wie ich aus einer Laune heraus Dinge kaufe, zum Beispiel Kleidung oder neue Dekoration fürs Haus. Deshalb möchte ich während der Fastenzeit bewusst darauf verzichten und versuchen, sechs Wochen lang, keine unnötigen Konsumgüter einzukaufen. Wäre das vielleicht auch etwas für euch?

4. Plastik-Fasten

Wer beim Einkaufen ein bisschen mitdenkt und sich vorab überlegt, welche Produkte er kauft, der kann ganz schön beim Müll einsparen und nachhaltiger leben. Wie wäre es denn, während der Fastenzeit auf Plastik zu verzichten? Es gibt viele tolle unverpackt-Läden und auch einige Produkte, die einzeln oder in Papierverpackung verkauft werden. Ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln und Plastikreduktion in den nächsten sechs Wochen wäre eine wirklich schöne Möglichkeit fürs Fasten.

5. Streit-Fasten

Wie wäre es denn mit dem Reduzieren von Streitthemen oder generell dem Vermeiden von unnötigen Diskussionen? Sei es mit Freunden, Familie, den eigenen Kindern oder Arbeitskollegen? Wenn es nicht unbedingt sein muss, dann könnten wir uns doch ein bisschen zurücknehmen und streiten vermeiden.

6. To-Do-Listen-Fasten

„Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“, lautet ein altbekanntes Sprichwort. Dennoch, meine To-Do-Liste ist manchmal länger als mir lieb ist und das stresst mich wiederum so sehr, dass ich mich selbst blockiere. Stattdessen möchte ich in der Fastenzeit lieber alles dann erledigen, wenn ich es schaffe, mir gar nicht viele große Listen schreiben, sondern wieder bewusst mehr in den Tag leben, um den Stressfaktor zu minimieren und das Leben so richtig zu genießen.

7. Auto-Fasten

Lieber mit dem Bus, der Bahn, dem Fahrrad oder zu Fuß von A nach B zu gelangen, das wäre doch ein schöner Vorsatz für die Fastenzeit. Wer kann, der sollte sechs Wochen lang aufs Auto verzichten und so einen grünen Fußabdruck hinterlassen. Wer mit dem Rad fährt oder kurze Wege zu Fuß zurücklegt, der bewegt sich auch noch viel und verbringt Zeit an der frischen Luft. Doppelt-gemoppelt also. Wenn möglich, könnt ihr natürlich auch auf eine Fahrgemeinschaft zurückgreifen und so gemeinsam mit Arbeitskollegen oder Freunden versuchen möglichst viel zu Fasten, wenn es um Autofahrten geht.

Na, habt ihr eine alternative Fastenidee gefunden, die ihr gerne ab morgen ausprobieren möchtet? Ich würde mich freuen, wenn ich euch inspirieren konnte und wünsche euch schon jetzt eine bewusste Zeit und schöne Zeit bis Ostern.

Alles Liebe,

Sabrina von Starlights in the Kitchen

 

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