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Nachhaltigkeit ist heutzutage in aller Munde und wichtiger denn je, weshalb ich mit euch meine grünen Vorsätze für ein nachhaltiges, die Umwelt schonendes Leben im Jahr 2020 teilen möchte.

Als Mutter von zwei kleinen Jungs möchte ich die Zukunft meiner Söhne positiv beeinflussen und beiden Kindern ein gewisses Verständnis an Nachhaltigkeit mitgeben. So versuche ich derzeit viel saisonales Gemüse auf den Speiseplan zu bringen und tierische Lebensmittel zu reduzieren, ich möchte noch mehr auf Mülltrennung achten, keine Coffee-to-Go-Becher nutzen und den Verbrauch von Plastikverpackung minimieren, sowie mehr zu Fuß gehen und Radfahren, als das Auto zu verwenden. Das klingt jetzt auf den ersten Blick vielleicht etwas viel auf einmal, kann aber ganz einfach Schritt für Schritt umgesetzt werden, wenn die eigenen Gewohnheiten geändert werden.

Less Waste und mehr Bewusstsein für Verpackungsmüll

Less-Waste ist, wie bereits erwähnt, definitiv ein wichtiger Punkt beim Thema nachhaltig leben, zudem ich mir bereits im letzten Jahr einige Gedanken gemacht habe. Denn je weniger Müll ein (Familien-)Haushalt produziert, umso weniger Müll landet auf der Müllhalde und kann somit die Umwelt nicht weiter beeinträchtigen. Völlig plastikfrei zu leben, das ist wirklich schwer, aber, wenn ich beim Lebensmitteleinkauf darauf achte, unverpackte Produkte zu kaufen oder jene, die in Papier verpackt sind, statt in Unmengen an Plastik, dann kann ich so einiges zur Müllreduktion beitragen.

Welche weiteren grünen Ziele ich mir gesetzt habe und welche Tipps ich euch in Bezug auf ein nachhaltiges Leben gehen kann, das lest ihr gleich.

Nachhaltig Leben: Grüne Vorsätze

1. Weniger tierische Lebensmittel konsumieren: Heutzutage gibt es eine Vielzahl an pflanzlichen Alternativen zu Fleisch, Fisch, Milchprodukten und Co., die den Speiseplan aufpeppen können. So verwende ich seit geraumer Zeit Soja- oder Hafermilch, streiche immer öfter Fleischgerichte aus dem Speiseplan oder ersetze Fleisch und Fisch durch Tofu.

2. Wiederverwendbare Einkaufstaschen: Beim Einkaufen verwende ich vorwiegend einen Korb, Stoffbeutel oder eine Netztasche, bzw. verwende alte Papiertüten und Tragetaschen mehrfach. Für den Fall der Fälle habe ich immer einen Leinenbeutel in der Tasche eingesteckt und Papiertüten im Kofferraum meines Autos liegen, damit ich keine neuen Tüten kaufen muss.

3. Saisonal und regionale Lebensmittel kaufen: Statt Erdbeeren im Winter, lieber Äpfel und Birnen aus der Region essen oder auf tiefgekühlte Gemüse- und Obstsorten zurückgreifen.

4. Strom sparen: Standby- oder Ruhemodus bei Geräten wie Laptop, TV usw. nutzen oder die Geräte einfach selbst abschalten bzw. bei Küchengeräten, die nicht verwendet werden, den Stecker ziehen.

5. Putzmittel ohne Chemie oder in BIO-Qualität verwenden: Beim Kauf von Reinigungsmitteln darauf achten, dass diese nicht schädlich für die Umwelt sind. Wer möchte, kann sich manche Putzmittel auch selbst herstellen, bspw. Essigreiniger.

Tipp: Oftmals fällt Verpackungsmüll auch bei Haushaltsreinigern an, allerdings könnt ihr Reinigungsmittel der Marke Frosch ganz ohne Bedanken kaufen, da sich diese durch BIO-Qualität auszeichnen und aus 100% Altplastik hergestellt werden und dabei das Plastik aus dem Gelben Sack nutzen!

6. Keine Lebensmittel verschwenden: Wer mit Speiseplan und Einkaufsliste einkaufen geht, der vermeidet zu viel einzukaufen, das am Ende verderben kann. Bei einem Familienessen kann es schon einmal vorkommen, dass ich zu viel koche. Sollte dies der Fall sein, dann friere ich die übrig gebliebenen Speisen ein, um sie wiederverwenden zu können.

7. Öffentliche Verkehrsmittel nutzen und das Auto stehen lassen: Auf das Fahrrad umsteigen, mit dem Bus oder der Bahn fahren oder, wenn möglich zu Fuß gehen, ist eine gute Alternative, um sowohl Benzinkosten zu sparen, als auch der Umwelt etwas Gutes zu tun. Zudem ist gerade Radfahren und zu Fuß gehen gut für den Körper und hilft der Fitness. Eine weitere Möglichkeit ist das Bilden von Fahrgemeinschaften.

8. Nachhaltige Kosmetik: Statt Wegwerf-Abschminktüchern lieber wiederverwendbare Wattepads nutzen, die gewaschen werden können. Wenn ich Zeit habe, mische ich mir meine Kosmetikartikel auch gerne selbst, beispielsweise ein Haaröl, eine Gesichtsmaske oder ein Peeling. Anregungen dazu findet ihr auf meinem Blog.

9. Aus alt mach neu Kleiderschrank: Den eigenen Kleiderschrank noch einmal genau zu durchsuchen kann dabei helfen, einen besseren Überblick zu bekommen. Ich ertappe mich zum Beispiel immer wieder dabei, dass ich Kleidung kaufe, die ich eigentlich gar nicht brauche. Um das zu verhindern, habe ich vor Kurzem meinen Kleiderschrank neu geordnet und siehe da, ich habe viele Dinge gefunden, die ich kaum oder ewig nicht mehr getragen habe, aber ab sofort fixer Bestandteil meiner Garderobe sind.

10. Wasser sparen: Wasser ist ein kostbares Gut, das nicht verschwendet werden sollte. Deshalb achte ich darauf, dass die Waschmaschine angefüllt ist, bevor ich wasche oder dass der Geschirrspüler auch wirklich voll ist. Im Sommer verwenden wir auch Regenwasser zum Gießen und beim Baden/Duschen achten wir auch darauf, dass das Wasser nicht zu lange läuft.

Ich hoffe, mit meinen grünen Vorsätzen und Zielen konnte ich euch nun ebenfalls einen Anstoß geben und ihr wollt eure Gewohnheiten auch überdenken bzw. ändern.

Nicht vergessen: Jeder Schritt zählt und ihr müsst auch nicht in einem wahnsinnigen Tempo voranpreschen ;-).

Alles Liebe und ein gesundes und grünes neues Jahr wünsche ich euch,

Sabrina von Starlights in the Kitchen

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