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Auf der Suche nach Ideen, um die Massen an verschwendetem Papier am Weihnachtsfest zu vermeiden? So wird das Verschenken nachhaltiger: Aus alten Versandtaschen lassen sich im Handumdrehen minimalistisch moderne Geschenkverpackungen selber machen.

Geschenke verpacken zu Weihnachten  – das muss sein. Ich glaube, da sind wir uns alle einig. Aber die Tonnen an Papiermüll, die müssen nicht sein. Nachhaltiger wird es, wenn als Geschenkverpackung Altpapier oder Altkarton verwendet wird, das sowieso in den Müll wandern würde. Eine ganz einfache Variante ist zum Beispiel die Verwendung von Packpapier, das prima zum Einwickeln von Geschenken verwendet werden kann. Das Papier kann dabei entweder pur verwendet oder mit Hilfe von Farbe weiter gestaltet werden. Hier gibt es unendlich viele Möglichkeiten: Bestempel, Besprenkeln, Belettern etc. …

Aber auch festeres Papier oder Pappe kann man prima verwenden, um daraus Geschenkverpackungen zu basteln – beispielsweise in Form von kleinen geometrischen Geschenkboxen. Ich habe für das kommende Fest eben solche Boxen aus alten Versandtaschen selber gemacht. Die Umsetzung ist denkbar einfach und geht mit der passenden Vorlage (die ihr unten in der Materialübersicht findet) auch noch ziemlich fix.

Die kleinen Pyramiden, die mit entsprechenden Klebebuchstaben aus dem Bürobedarf personalisiert werden können (alternativ können die Monogramme natürlich auch aufgezeichnet werden), sind in ihrer Größe wunderbar geeignet, um darin Kleinigkeiten wie Gutscheine, Schmuck oder Anhänger zu verschenken.

Ihr habt Lust, die Geschenkboxen nachzubasteln? Unten findet ihr die Anleitung!

 

Material

Ihr benötigt für dieses Projekt alte Versandtaschen, die ausgeschnittene Vorlage (ausgedruckt auf Din A4), Cutter und Schneidelineal, Schneidematte, Bleistift sowie Buchstabenaufkleber.

Die Aufkleber findet ihr beispielsweise im Bürobedarf und sind optional. Alternativ könnt ihr die kleinen Geschenkboxen auch mit aufgemalten Monogrammen personalisieren. Das klappt am besten mit einem Lackmarker mit dicker Spitze.

 

Und so funktioniert das DIY:

Vorlage übertragen

Im ersten Schritt schneidet ihr euch aus der alten Versandtasche ein geeignetet Stück Pappe aus. Anschließend wird die Vorlage auf die Pappe übertragen. Für die äußeren Umrisse könnt ihr sie ganz einfach als Schablone nutzen, die innenliegenden Linien messt ihr euch mit dem Lineal ab.

 

Form aussschneiden

Schneidet euch dann die Form aus. Um die Pyramide später einfacher zusammen falten zu können, ritzt ihr am besten die Knickfalten vorsichtig mit dem Cutter ein (allerdings nicht zu tief, um die Pappe nicht zu schneiden).

 

Boxen personalisieren

Nun kann die Box noch mit Hilfe der Aufkleber oder mit einem Edding mit dem Monogramm des Beschenkten verziert werden.

 

Jetzt heißt es nur noch: Box zusammenfalten, mit einer Kleinigkeit befüllen, Lasche feststecken – und schon kann die kleine Pyramide unter den Weihnachtsbaum wandern.

 

Gefällt euch die Idee? Wie handhabt ihr das mit den Weihnachtsgeschenken, verwendet ihr ebenfalls alternative, nachhaltige Verpackungsmaterialien? Ich wünsche euch in jedem Fall ganz viel Spaß beim Nachmachen des Projekts und ein frohes Weihnachtsfest!

Liebe Grüße, eure Luisa von schereleimpapier.de

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Sarah sagt

Hübsch! Allerdings nicht zu 100% durchdacht, da der Aufkleber und dessen Trägermaterial (und wahrscheinlich waren sie in Folie verpackt) wieder Plastikmüll verursachen. Ich weiß, zwar bloß ein kleines bisschen, aber "Kleinvieh....." ;)
Darum: Ran an die Buntstifte und Wasserfarben :)

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Sarah sagt

Ach so, über die erwähnten "Lackmarker" sollte man auch nachdenken und zum Schluss kommen, sie nicht zu verwenden 😉

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