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Muttersein, eines der größten Abenteuer, die wir erleben dürfen. So viel Liebe, lautes Kinderlachen, pure Erschöpfung und ungeahnte Müdigkeit treffen aufeinander ;-). Seien wir mal ehrlich, es ist nicht immer einfach als Mutter gut auf sich selbst zu achten, aber wenn wir es nicht tun, wer soll es dann machen? Wir müssen selbst dafür sorgen, dass die Akkus ab und an wieder aufgefüllt werden, dass wir glücklich mit uns selbst sind und die Energie für unsere Familie da ist.
Das ist nicht immer einfach, aber mit ein wenig Disziplin in eigener Sache wirst Du sehen wie gut es Dir tut, wenn Du Dich um Dich selbst ebenso gut kümmerst wie um Deine Liebsten.

Die wichtigste Frage zuerst: Was tut Dir gut? 
Was macht Dir Spaß, wobei kannst Du so richtig gut entspannen? Das ist die erste Frage, wenn es um mehr Selbstfürsorge für Dich geht. Denn genau davon solltest Du mehr machen. Das entspannende Schaumbad, das neue Buch bei einem Glas Rotwein oder durch den Park joggen. Das was Dir gut tut, bekommt zukünftig eine hohe Priorität.

Date mit Dir selbst 
Ein wichtiger fester Termin im Familienkalender: das Date mit Dir selbst. Erfahrungsgemäß ist es doch so: man weiß man müsste mal wieder…, man spricht es auch aus, man denkt darüber nach, dass es dringend mal wieder Zeit für Me-Time ist, aber der Familienalltag verschluckt es gefühlt im Ganzen 🙂 Suche Dir einen wöchentlichen Termin, bei dem Du ein Date mit Dir selbst hast und dieser Termin steht im Familienkalender und kann auch nicht verschoben werden, denn nur so fällt Dein Bedürfnis nicht immer hinten runter, sondern ist ebenso wichtig wie die Bedürfnisse Deiner Familie.

Egoistisch sein
In unserer Gesellschaft ist leider ein Idealbild fest verankert: von der Mutter, die sich komplett aufopfert, all ihre Träume zugunsten der Familie begräbt und alles für Ihre Lieben tut. Schöne Sache, aber ganz ehrlich, welche Mutter hält das denn bitte sehr auf Dauer durch? Keine! Sei egoistisch, denn was macht eine gesunde Portion Egoismus mit Dir? Du kümmerst Dich um Dinge, die Dich glücklich und zufrieden machen und in dem Moment hat Deine Familie doch schon gewonnen, denn nur so kannst Du ein Vorbild sein – eine glückliche Mutter!

Wenn es kurz vor 12 ist
Es kann passieren, dass Du merkst es ist kurz vor 12: heißt Du bist nervlich, kräftemäßig komplett am Ende, bist vielleicht schon nah am Wasser gebaut, die Nerven sind zum Reißen gespannt. Da heißt es handeln und zwar schnell. Hol alles ran, was als Babysitter taugt und raus mit Dir. Ab ins Wellness-Hotel, ans Meer, an den See. Raus. Zeit in der Natur zu verbringen kann den Kopf so schön frei machen und ein Wochenende einmal gaaaanz allein kann wahre Wunder bewirken. Darum, warte nicht bis gar nichts mehr geht und Du vielleicht ärztliche Hilfe brauchst oder Dein Körper einen Warnschuss gibt, pack den Koffer und zieh Dich einmal für 2,3 Tage komplett zurück – Ich verspreche Dir, Du wirst als neuer Mensch zu Deiner Familie zurückkehren ;-).

Sorge für möglichst guten Schlaf 
Ja, manche werden jetzt nur verzweifelt lachen (Stichwort zahnender Säugling, schlafloses Kleinkind, Kinder im Elternbett…), aber je besser und mehr Du schläfst, desto entspannter bist Du. Wenn ich eine richtig schlechte Nacht hatte, dann wird auch der Morgen richtig übel. Das zieht sich schnell durch den Tag. Darum: optimiere, wo Du optimieren kannst, um möglichst gut schlafen zu können. Gehe früh genug ins Bett, sorge mit handyfreier Zeit, einer Wärmflasche oder einem heißen Tee für entspannte Stimmung und Du wirst sehen, es macht soo unendlich viel aus wie gut oder eben schlecht Du schläfst.

Abschalten beim Sport
Nein Du musst keine Sportskanone sein, um Dir die Vorteile von Sport zunutze zu machen, aber… Indem Du regelmäßig sportelst, erhöhst Du nicht nur Deine Fitness, sondern Du kannst auch mal richtig abschalten. Eine Stunde Bewegung und der Kopf ist wieder gerade gerückt, probier es aus!

Du bist, was Du isst
Wir alle wissen, Gemüse tut uns besser als Schokolade. Dennoch neigen wir (oder bin nur ich das? ;-)) dazu in stressigen Situationen eher zur Schokolade zu greifen, als uns einen Möhrensalat zu machen. Dabei macht es eben doch viel aus, was wir essen. Indem Du Dich ausgewogen ernährst, sorgst Du für die beste Grundlage. Mir hat geholfen Schritt für Schritt vorzugehen. Zunächst habe ich meine Frühstücksroutine verändert, ich bereite mir mein Frühstück jetzt abends vor, schneide mein Gemüse etc. So fällt es mir morgens ganz leicht mich gesund zu ernähren, weil es eben schon fertig ist.

Es ist also gar nicht so schwer gut für Dich selbst zu sorgen, es erfordert einfach nur ein wenig Organisation und etwas Disziplin.

Alles Liebe wünscht Dir,

Katrin von mom’s style

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