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Schwups, schon sind die Sommerferien vorbei. Der Start in den Kindergarten oder Schulalltag mit Hausaufgaben und Schularbeiten fällt nicht jedem leicht, denn nicht nur die Eltern müssen sich nach einigen Wochen Freizeit und Sommerurlaub wieder an den neuen Rhythmus rund ums Pausenbrote schmieren und Kinder zur Schule bringen gewöhnen, nein auch die Kleinsten unter uns brauchen etwas Hilfe und eine neue Routine.

Raus aus den Ferien – hinein in den Alltag

Meine Kinder durften beispielsweise in den Sommerferien auch mal unter der Woche länger aufbleiben, wir konnten spontan einen Ausflug an den See machen und waren auch sonst von Montag bis Freitag sehr viel unterwegs. Das ändert sich nun aber, da meine beiden Söhne seit Anfang September in den Kindergarten gehen. Der Jüngste hat seine Eingewöhnung und mein ältester Sohn ist ein Vorschulkind.

Dass hier gerade morgens großes Gemotze herrschen wird, wenn ich beide um sechs Uhr wecke, damit sie rechtzeitig aus den Federn kommen, ihr Frühstück essen, sich fix-fertig anziehen und wir zu Fuß in den Kindergarten gehen, liegt da irgendwo auch auf der Hand. Mit welchen einfachen Tipps und Tricks ich meinen Söhnen hier helfen kann und wie ihr dem neuen Schuljahr voller Freude und Motivation entgegentreten könnt, das verrate ich euch in den folgenden 8 Punkten.

8 Ideen für mehr Organisation im Familienalltag

1. Neue Wochenroutine einführen: Anders als in den Ferien gibt es bei uns zu Kindergartenzeiten einen geregelten Tagesablauf, das heißt morgens aufstehen, frühstücken, in den Kindergarten gehen, danach gemeinsam Mittagessen und den Nachmittag gestalten. Das Abendessen nehmen wir als Familie von Montag bis Donnerstag immer spätestens um 18 Uhr ein, damit mein Mann und ich die Kinder anschließend noch fertig fürs Bett machen können und beide spätestens um 20 Uhr schlafen. Diese Zeit halten wir gerade zum Schulbeginn strikt ein, damit sich meine Söhne wieder besser an eine Alltagsroutine gewöhnen können.

Mein Tipp: Achtet darauf, dass ihr routiniert die gleichen Abläufe Tag für Tag als Familie ausübt, dann klappt es auch einfacher mit dem Aufstehen und Zubettgehen.

2. Familienkalender basteln: Gerade dann, wenn ihr Eltern von (Vor-)Schulkindern seid, könnt ihr als Familie einen Kalender gestalten, zum Beispiel mittels Kreidetafel, auf einem Chart oder auf dem Kühlschrank mit Magneten. Notiert die Tage, verleiht ihnen Symbole und schreibt auf, was ihr an welchen Tagen geplant habt. Fixpunkte wie zum Beispiel Sport- oder Musikstunden am Nachmittag werden jede Woche fix markiert, die anderen Freizeitaktivitäten oder Arzttermine etc. können variieren.

3. Pausenbrote mit Kindern zubereiten: Der Geschmack von Kindern variiert immer wieder. Während mein großer Sohn Max als Kleinkind liebend gerne Weintrauben gegessen hat, verschmäht er sie heute, dafür ist sein kleiner Bruder ein großer Fan. Dementsprechend solltet ihr auch immer wieder die Vorlieben eurer Kinder für Pausenbrote hinterfragen. Am besten kauft ihr gemeinsam ein und bereitet die Pausenbrotbox an manchen Tagen gemeinsam zu. Dann könnt ihr gleich am frühen Morgen ein bisschen über den bevorstehenden Tag plaudern und auch die richtige Jause für eure Kinder zubereiten. Ein paar Tipps dazu findet ihr in diesem Beitrag auf dem Frosch-Blog.

Mein Tipp: Wer keine Brotbox zur Verfügung hat, sollte nicht auf Frischhaltefolie zurückgreifen, sondern stattdessen Bienenwachstücher verwenden. Mehr zum Thema lest ihr ebenfalls auf dem Frosch-Blog.

4. Schulartikel aufpeppen: Ob Glitzer-Bleistift, verschönerte Notizbücher, selbstgemachte Stifthalter oder Federmäppchen. Bastelt gemeinsam mit euren Kindern ein paar neue Utensilien für den Schulalltag oder peppt den Kindergartenrucksack gemeinsam auf. Auf dem Frosch-Blog findet ihr einige Anleitungen dazu (zum Beispiel aus Altkarton einen DIY-Utnensilo basteln, ein Kork-Federmäppchen oder ein Federmäppchen aus alten leeren Frosch-Spülmittelflaschen herstellen) und das gemeinsame Basteln macht richtig viel Spaß!

5. Nachmittagsaktivitäten abstimmen: Damit eure Kinder am Nachmittag beschäftigt bleiben und ihr neben Hausaufgaben oder sonstigen Vorbereitungen auf den Kindergarten/ die Schule auch noch ausreichend Freizeit habt, solltet ihr den Nachmittag im Voraus planen und strukturieren. Fragt bei euren Kindern bereits am Morgen nach, worauf sie nach der Schule Lust haben und geht auf diese Wünsche ein. Wenn es am selben Tag nicht klappt, könnt ihr das Vorhaben ja auch zwei Tage später umsetzen, so ist die Vorfreude geschürt und eure Kinder gehen noch lieber zum Kindergarten oder in die Schule, weil sie sich auf das freuen, was anschließend folgt.

6. Kleidung vorab zurechtlegen: Gerade für Kinder, die morgens etwas länger brauchen, kann es sehr stressig werden, wenn dann auch die Frage „Was ziehe ich heute an“ aufkommt. Daher bietet es sich an, das Outfit bereits am Vorabend zurechtzulegen. Alternativ könnt ihr auch bereits 2-3 Tage vorab bestimmen, was eure Kinder anziehen könnten und je nach Wetterlage morgens schnell Shirts und Hosen oder Kleider variieren.

Mein Tipp: In Monaten, in denen es statistisch viel regnet bzw. Schnee zu erwarten ist unbedingt vorab die wichtigsten Dinge im Flur bereitlegen, zum Beispiel in einer Kiste (Mützen, Schals, Handschuhe, Matsch- oder Schneehosen, Regenschirme usw.). Das spart morgens sehr viel Zeit, denn so müsst ihr nicht noch extra nach einem Sonnenhut oder einem Regenmantel suchen.

7. Schulrucksack bereits am Vorabend packen: Wenn eure Kinder mit den Hausaufgaben fertig sind, sollte die Tasche bereits wieder für den nächsten Tag gepackt werden, damit nichts Wichtiges vergessen wird. Turnbeutel oder Bastelprojekte ebenfalls am Vorabend in einer passenden Ecke oder einem Platz, der beim Verlassen der Wohnung/ des Hauses gut zu erreichen ist, zurechtlegen. Am nächsten Morgen wird dann auch bestimmt nichts vergessen!

8. Den Tag gemeinsam ausklingen lassen: Bei Kindergarten oder Schulkindern passiert den ganzen Tag über so einiges, dass sie meist erst im Laufe des Nachmittag/ Abend verarbeiten. Setzt euch mit euren Kindern zusammen und plaudert beim Abendessen, vor oder nach dem Zähneputzen oder beim Zubettgehen über den Tag. Fragt nach, ob es etwas Neues gibt, welche schönen Momente eure Kinder hatten, ob es vielleicht sogar ein Problem gab und verarbeitet den Tag gemeinsam. Das gibt euren Kindern ein sicheres Gefühl und ihr seid als Elternteil immer up-to-date.

Na, wie sieht’s aus? Konnte ich euch mit meinen Tipps weiterhelfen? Ich hoffe, ihr habt einen schönen Schul- oder Kindergartenstart und eure Kinder freuen sich, über eine neue und aufregende Zeit, die in den nächsten Wochen und Monaten bevorsteht.

Alles Gute für das neue Schuljahr und bis bald.

Liebe Grüße,

Sabrina von Starlights in the Kitchen

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