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Spätestens wenn der Schwangerschaftstest den 2. Strich gezeigt hat, beginnt es zu rattern. Wie soll das neue Familienmitglied eigentlich heißen? Manche haben schon lange Vornamen im Hinterkopf und somit ist klar, welchen Namen das Baby tragen wird. Meist ist es aber doch eher so: Der Schwangerschaftstest ist positiv und die ersten Wochen ist man entweder damit beschäftigt die Kloschüssel zu küssen oder man sehnt einfach nur die 12. Woche herbei, in der zumindest die allererste kritische Zeit überstanden ist. Dann irgendwann ist es so weit und man erfährt das Geschlecht des Kindes. Und genau in diesem Moment ist das Rennen um die Namensfindung offiziell eröffnet 😉 Nun meint JEDER seine Meinung zu schönen und furchtbaren Namen äußern zu dürfen und es entsteht ein wildes Sammelsurium aus Namen.

Aber was gefällt euch als werdenden Eltern? Wie findet ihr einen Namen, der zum Kind passt, der dauerhaft gefällt und das Kind durchs Leben begleiten soll?

Fangen wir bei den aktuellen Trends an. Laut der Gesellschaft für deutsche Sprache sind dieses, die 2018 am häufigsten gewählten Vornamen:

Bei Mädchen:
1. Marie
2. Sophie/Sofie
3. Maria
4. Sophia/Sofia
5. Emilia

Bei Jungen:
1. Paul
2. Alexander
3. Maximilian
4. Elias
5. Ben

 

Jetzt aber erst mal zu den wichtigsten Fragen, die ihr euch bei der Namensfindung für den Nachwuchs stellen solltet:

#1 Wer darf bei der Namenswahl mitreden? 

Ganz einfach. Die Mutter und der Vater. Punkt. Ja, jeder wird seine Meinung und seine Lieblingsnamen kundtun, das könnt ihr erlauben oder auch direkt im Keim ersticken. Am Ende des Tages muss der Vorname der werdenden Mama und dem werdenden Papa gefallen und wirklich niemandem sonst.

#2 Wo finde ich Ideen für einen passenden Vornamen?

Überall. Haltet einfach immer die Augen offen, sei es auf dem Spielplatz, in der Lieblingsserie oder in dem großartigen Buch, dass Du gerade liest. Inspiration kann aus der unerwarteten Ecke kommen. Außerdem eine nicht zu unterschätzende Quelle für die Namensfindung: der Familien-Stammbaum. Viele ältere Namen sind heute wieder voll im Trend. Womöglich gibt es ja einen Ururopa, der einfach DEN Namen schlechthin hatte. Außerdem beliebt: skandinavische Vornamen, ostfriesische Vornamen etc. Hier kann ein Wörterbuch oder schlichtweg das Internet helfen.

Und nicht zu vergessen: das klassische Vornamenbuch, was ich sehr geschätzt habe. Man kann Namen markieren, abends noch mal im Buch stöbern und manchmal begegnet einem eben doch ein Name darin, den man bisher so gar nicht auf der Uhr hatte.

#3 Was ihr beachten solltet 

Ein Vorname begleitet uns unser Leben lang. Gefühlt herrscht heutzutage viel Kreativität, wenn es um die Vornamen von Kindern geht. Was mir geholfen hat, ist mir das Kind mit meinem Lieblingsvornamen als Erwachsener vorzustellen. Passt das? Oder ist der Name im Kleinkindalter unglaublich niedlich, ab dem Teenageralter aber irgendwie unpassend?

#4 Vorname trifft Nachname

Auch das solltet ihr euch einmal aufschreiben, um besser einschätzen zu können, ob das passt: Schreibt eure Namensfavoriten in Kombination mit eurem Nachnamen auf. Ihr werdet sehen, der eine oder andere Name hat sich dann direkt erledigt. Aber gebt nicht gleich auf. Meine Favoritennamen für meine Söhne klangen zu unseren Nachnamen ehrlich gesagt so lala, daher haben beide Kinder einen zweiten Vornamen, der dafür sorgt, dass das Gesamtpaket des Namens doch gut klingt. 🙂 Hier kann ein wenig Kreativität also weiterhelfen.

#5 Achtung: Manche Vornamen sind verboten!

Es gibt Namen, die in Deutschland nicht genehmigt werden. Beispielsweise dürfen Kinder in Deutschland nicht nach Orten benannt werden. Generell sind Namen, die anstößig sind oder das Kind Lächerlichkeiten aussetzen können verboten, aber das streben werdende Eltern wohl eh kaum an 😉 Der Kreativität sind aber eben doch gewisse Grenzen gesetzt.

#6 Link-Tipps zum Weiterlesen:

  • Tolle Inspiration, Trends, internationale Vornamen und ganz viel mehr findet ihr auf Vorname.com
  • Hier bei Babyclub gibt es einen Generator, der Vornamen vorschlägt, die in Kombination mit dem Nachnamen gut klingen. aber Achtung: Geschmack ist natürlich relativ 😉
  • Ein super Vornamenslexikon, in dem ihr jeweils die Bedeutung und Herkunft des Namens nachlesen könnt findet ihr hier

Ich wünsche euch alles Liebe und eine tolle Woche

Eure Katrin von Mom’s style 

 

P.S.: Meine Söhne tragen zufälligerweise tatsächlich beide Namen aus der Top 10 Liste. Ist aber wirklich Zufall, ich schwöre 😉

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