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Der Umwelt etwas Gutes tun, daran sollten wir uns alle beteiligen. Nachdem ich im vergangenen Jahr bemerkt habe, wie viel unnötiger Müll sich in einem Vierpersonenhaushalt ansammelt, möchte ich mit ein paar einfachen Tricks versuchen, Verpackungsmaterialien und Co. im Haushalt zu reduzieren. Wie mir das gelingt und welche Tipps ich für euch gesammelt habe, das lest ihr gleich.

Mit zwei kleinen Kindern und zwei Katzen in einem Reihenhaus sammelt sich einiges an Müll an, der, wenn ein bisschen vorausgedacht wird, ganz einfach zu reduzieren ist. Seit einiger Zeit versuche ich vor allem beim Lebensmitteleinkauf darauf zu achten, nicht zu viel zu kaufen, dass am Ende schlecht wird und dann im Müll landet. Stattdessen plane ich meinen Einkauf mittels Wochenspeiseplan gezielt voraus. Ebenso wichtig finde ich, beim Einkaufen darauf zu achten, möglichst wenig Verpackungsmaterial nach Hause zu bringen, damit ich dieses nicht wieder sortieren und wegwerfen muss.

Darüber hinaus kann ich auch im Haushalt gut darauf achten, Strom zu sparen, indem ich zum Beispiel immer eine volle Ladung Wäsche wasche und diese nicht nur zur Hälfte befülle oder Putzmittel kaufe, die der Umwelt zuliebe hergestellt werden. Frosch Produkte werden zum Beispiel aus 100% Altplastik hergestellt, damit das Plastik im Kreislauf zwischen Herstellung und Gebrauch immer weiter verwertet werden kann.

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10 Tipps zur Müllvermeidung

Aber auch mit einer Stofftasche einkaufen zu gehen, Leitungswasser statt Wasser aus Plastikflaschen zu trinken und viele weitere Tipps und Tricks können dabei helfen, Müll zu reduzieren oder ganz zu vermeiden.

Welche das sind, das lest ihr hier:

1.) Stofftaschen verwenden: Statt Plastiktüten lieber zu wiederverwendbaren Stofftaschen bzw. Stoffbeuteln zurückgreifen. Ich habe beispielsweise immer ein Obstnetz in meiner Tasche, sowie einen großen Stoffbeutel. Sollte ich diese Dinge vergessen, dann greife ich beim Einkaufen auf Papiertüten zurück.

2.) Obst und Gemüse lose kaufen: Gerade bei Obst und Gemüseeinkäufen fällt häufig Verpackungsmüll an. Diesen versuche ich gerade so gut wie möglich zu umgehen, indem ich loses Gemüse und Obst kaufe, also keine abgepackten Lebensmittel. Statt Plastiktüte nutzt ich zusätzlich Stoffnetze, die ich bei Bedarf auch waschen und immer wiederverwenden kann.

3.) Leitungswasser trinken: Die Qualität des Trinkwassers ist sowohl in Deutschland, als auch in Österreich sehr hoch, weshalb wir vermehrt auf diese Ressource zurückgreifen sollten. Obendrauf spart man sich so unnötige Plastikverpackungen und das nach Hause Schleppen von schweren Trays. Bei mir zu Hause trinken übrigens alle Familienmitglieder nur Leitungswasser.

4.) Brotboxen statt Alufolie: Wenn ihr euren Kindern eine Jause mitgebt, dann nutzt dafür Brotdosen, anstatt Alufolie. Wenn ihr keine zur Hand habt, wäre Brotpapier noch eine bessere Alternative als Plastikbeutel.

5.) Die richtige Wahl der Putzmittel: Haushaltsreiniger sind zumeist in Plastik verpackt, das nur schwer zu umgehen ist, es sei denn ihr stellt eure eigenen Reiniger her (zum Beispiel Essigreiniger) und füllt diese in Glasflaschen ab. Wenn ihr euch aber für die richtigen Hersteller entscheidet, könnt ihr dennoch darauf achten, der Umwelt etwas Gutes zu tun. Reinigungsmittel der Marke Frosch werden zum Beispiel aus 100% Altplastik hergestellt und nutzen dabei sogar schon Plastik aus dem Gelben Sack!

6.) Müll richtig trennen und sortieren: Müll trennen hilft der Umwelt und sorgt für Ordnung in eurem Haushalt. Ihr könnt unterschiedliche Behälter in verschiedenen Farben, Formen oder mit den passenden Symbolen versehen, damit auch eure Kinder wissen, welcher Müll in welchen Behälter gehört. Bei uns daheim unterscheiden wir in Restmüll, Papier, Plastik und Bio. Der Bio-Müll wird täglich raus gebracht, Aludosen oder Glasbehälter gesammelt und bei Bedarf an der Sammelstelle entsorgt.

7.) Keine To-Go-Produkte nutzen: Gerade dann, wenn wir mit Kindern unterwegs sind, neigen Eltern dazu mal eben ein Getränk in PET-Flaschen oder in Aludosen zu kaufen. Stattdessen wäre es besser immer eine isolierte Trinkflasche mitzunehmen. Wenn ich weiß, dass ich mit den Jungs auf den Spielplatz gehe oder wir einen Ausflug machen, nehme ich deren Lieblingstrinkflaschen immer mit. Darüber hinaus versuche ich auch keinen Coffe-2-Go mehr zu kaufen und wenn ich weiß, dass ich mir einen Cafè Latte aus dem Lieblingskaffeehaus mitnehmen möchte, dann nehme ich den passenden Bambus-Cup von zu Hause mit (zum Beispiel auf einem Arbeitsweg).

8.) Kleidung verwerten: Alte Kleidungsstücke, die den Kindern oder uns nicht mehr passen können wir zum einen an passende Organisationen weiterleiten, die für notdürftige Menschen sammeln oder einfach zu Hause verwerten. Zum Beispiel verwende ich alte Mulltücher oder Stoffwindeln zum Fensterputzen bzw. alte Bettbezüge zum Autopolieren.

9.) Upcycling betreiben: Wenn ihr Produkte aus Glas oder Konservendosen kauft, dann könnt ihr damit ganz einfach upcycling betreiben. Auf dem Frosch-Blog habe ich euch schon ein paar Ideen vorgestellt und auch auf meinem Blog gibt es dazu ein paar Beiträge. Probiert es aus!

10.) Tauschen/ leihen statt kaufen: Wenn es um den Kauf von neuen Geräten geht, die wir manchmal nur für einen bestimmten Zeitpunkt benötigen, kann es hilfreich sein, sich diese auszuborgen, zum Beispiel ein Kärcher für die Reinigung der Terrasse oder eine Popcornmaschine für eine Geburtstagsparty. Wenn diese Dinge bei Freunden oder Bekannten geliehen werden, spart man sich zum einen Geld und das Ausleihen ist auch viel nachhaltiger.

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Anfangs fällt es manchen von uns vielleicht schwer, diese Tipps umzusetzen, aber ich denke, je öfter wir diese in unsere tägliche Routine einbinden, umso einfacher wird es.

Ich hoffe, ich konnte euch mit meinen Tipps einen Denkanstoß geben und ihr möchtet nun ebenfalls den Müll in eurem Haushalt reduzieren.

Alles Liebe und bis bald,

Sabrina von Starlights in the Kitchen

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Martin Beckenkamp sagt

Vielen Dank für die vielen Tipps. Mich würde es freuen, wenn Frosch als Anbieter noch mehr tun würde um Plaswtikmüll zu vermeiden. Auch recycled Plastik kann letztlich in Gewässern und Meeren landen. So wäre es doch toll, wenn Frosch den Mut hätte, neben den Duschgels auch Seifen zu produzieren und mit Hinblick auf Nachhaltigkeit zu bewerben. Da wäre da schon der Plastikmüll weg. Ebenso bei Shampoos - es gibt mittlerweile schon gute Haarseifen auf dem Markt, aber das Angebot ist hier noch sehr dürftig. Auch da würde es mich freuen, wenn Rosch seinen Hut in den Ring werfen würde.
Die Umstellung auf Seifen könnte Frosch durch kluge Verpackungs- und Aufbewahrungsvorschläge ergänzen (und im Sortiment aufnehmen), so dass auch der Transport im Kulturbetel bequem und komfortabel ist. @Frosch, meint Ihr, da lässt sich was machen?

Der Schlüssel zu den besten nachhaltigen Lösungen steckt darin, dass man kein Plastik braucht. Das recyclede Plastik ist zwar auch besser als nichts, aber suboptimal mit Hinblick auf die Umweltziele, die wir dringend erreichen müssen.

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Anne sagt

Hallo zusammen.Gute Idee mit dem Artikel :).Dazu kurz zwei Hinweise :Papiertüten haben auch eine schlechte Umweltbilanz,dann lieber feste Plastiktüten,die ich noch viele Male wieder verwende...Und:Vorsicht vor Bambusbechern -( Geschirr).Achtung: Melanin.Siehe dazu bezüglich beider Punkte: Infos der Verbraucherzentrale...Viele Grüße.Anne PS:Gerne den Tipp noch um Recyclingpapier ergänzen ( Toilettenpapier und Küchenrolle). Danke.

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jordis braun sagt

gerade bei der Textilienweitergabe kann man die Erfahrung machen, dass es heisst " gebrauchte Klamotten von sndeten Leuten haben wir gottseidank seit der Schlechten Zeit nicht mehr nötig. Aber ich kann meinen Mann mal frage, der braucht immer Lappen fürs Auto". Ich selbst habe nur Kleinkind-Kleidung gebraucht gekauft.

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