0

Das Meer ist für viele Menschen ein Sehnsuchtsort. Schier unendlich weit, mysteriös und unergründlich, beruhigend. Das Rauschen der Wellen, ein Sonnenuntergang am Meer, das Prickeln von Salzwasser auf der Haut. Zeit am Meer tut nicht nur unserer Seele gut, sondern auch nachweislich unserer Gesundheit. Das Meer ist ein Ort, den niemand missen möchte, der einmal dort war. Aber wenn wir das Meer lieben, warum nur tun wir ihm dann so Grausames an?

Wir sind verzaubert vom Anblick der blau-glitzernden Fläche, die sich bis an den Horizont erstreckt. Auf den ersten Blick erscheint das Meer sauber und gesund. Doch wenn wir näher hinschauen, sehen wir Plastikflaschen und Mülltüten auf der Oberfläche treiben. Was wir in den Nachrichten sehen: Ein Plastikstrudel im Pazifik zwischen Hawaii und Kalifornieren, der mehr als vier Mal so groß ist wie die Fläche Deutschlands! Was wir nicht sehen: Die vielen tausend Tonnen Plastikmüll, die auf den Meeresgrund sinken.

froschblog_artikelbild_1090x500px_weltmeere1froschblog_artikelbild_1090x500px_weltmeere2Wir Menschen haben die Eigenschaft, Dinge, die uns nicht direkt betreffen, aus unserem Bewusstsein zu verdrängen. Was aber, wenn uns die Dinge schon längst betreffen, wir es nur noch nicht begreifen? Denn Fakt ist: Nicht nur die großen Plastikteile werden zur tödlichen Falle für ein ganzes Ökosystem, sondern auch die ganz kleinen. Ich meine damit Mikroplastik, also Plastikteilchen, die kleiner als 5 Millimeter sind. Mikroplastik entsteht, wenn sich große Plastikteile im Meer im Laufe der Jahrhunderte zersetzen. Sie gelangen aber auch über Kosmetika, Zahnpasta und Wasch- und Putzmittel in unser Abwasser und schließlich in die Meere. froschblog_artikelbild_1090x500px_ozean2

Und es gibt noch ein weiteres Problem. Wusstet ihr, dass sich bei jeder Wäsche eurer Kleidung ca. 2.000 Fasern ablösen und ins Wasser gelangen? Fleecepullis zum Beispiel werden aus altem Plastik gefertigt – die abgelösten Fasern landen als Mikroplastik schließlich im Meer.

Aus den Augen, aus dem Sinn? Das wäre sehr kurzfristig und auch zu kurzsichtig gedacht! Fische und Meerestiere nehmen Mikroplastik über ihre Nahrung auf und so gelangt das Plastik schließlich auch in unsere Nahrungskette. Doch wir müssen nicht einmal diesen Umweg gehen, denn Mikroplastik wurde bereits in unserem Leitungswasser festgestellt.

Es ist wichtig, dass wir handeln und zwar schnell! Auch wir als Einzelpersonen können einiges bewegen:

  • Wir können auf Produkte zurückgreifen, die auf Mikroplastik verzichten. Unsere Frosch Produkte sind daher alle mikroplastikfrei – egal ob Duschgel, Seife, Scheuermilch, Spülmittel, Waschmittel & Co.
  • Wir können darauf achten, dass wir Produkte kaufen, die möglichst wenig oder gar nicht in Plastik eingepackt sind und eben nicht die drei Karotten, die von Plastik umzogen sind. froschblog_artikelbild_1090x500px_weltmeere3
  • Wenn wir Produkte kaufen, bei denen eine Plastikverpackung unvermeidlich ist, dann können wir darauf achten, dass diese aus Altplastik besteht, also recycelt und zu einer neuen Verpackung verarbeitet wurde – wie eben die Recyclat-Flaschen von Frosch.

Denn das ist eine Herzensangelegenheit für uns: Plastik gehört recycelt und nicht verbrannt oder weggeworfen. Schätzungen zufolge landen jährlich 9 Millionen Tonnen Plastikmüll im Meer. Dabei ist Plastik ein wertvoller Rohstoff, der beinahe unendlich oft wiederverwertet werden kann! Und eben das nutzen wir bei Frosch für unsere PET-Reinigerflaschen. Diese bestehen zu 100% aus Altplastik. 80% stammen aus der bepfandeten Flaschensammlung, bereits 20% aus der Sammlung des Gelben Sacks. So wird Plastik im Kreislauf gehalten und landet gar nicht erst in den Meeren.froschblog_artikelbild_1090x500px_earth-day

Was wir lieben sollten wir schützen. Das Umdenken in unseren Köpfen muss daher JETZT beginnen! Umdenken für saubere Meere! Sonst ist es vielleicht bald zu spät…

Liebe Grüße,
eure Janina von Frosch 

 

Artikel kommentieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.