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Mit dem Muttersein ist es ja so, ob man nun schon Kinder hat oder nicht, JEDER hat eine Meinung und JEDER weiß, wie es geht. 🙂 Ist man dann selbst Mama geworden, sieht die Welt oft gaaanz anders aus und rückblickend kann man über manche Meinung, die man kinderlos noch vehement vertrat, nur noch müde (und das vermutlich wortwörtlich 🙂 ) lächeln. 

Hier sind 10 Dinge, die ziemlich viele Frauen über das Muttersein sagen, denken, meinen bevor sie selbst eine werden. Mit vielen Meinungen in den Kreißsaal rein und geläutert wieder raus quasi. 🙂

1. „Wieso kommt man denn bitte nicht zum Duschen? Das wird mir nicht passieren.“

Jedes Kind ist anders, aber viele Babys finden es semi-toll, wenn Mama meint sie ablegen zu müssen, um zu duschen. Da fällt die Dusche als erstes hintenrunter und wird zum reinsten Spa-Erlebnis, sobald jemand da ist, der einem das Baby abnimmt.

2. „Dem Kleinkind das Smartphone in die Hand geben, nur um Ruhe zu haben, das werde ich nie machen.“ 

Jaja, redet ihr mal. Sitzt ihr das erste Mal beim Geburtstag im Restaurant und das Kleinkind kriegt einen Wutanfall nach dem nächsten, während eure letzte Mahlzeit bereits viel zu lange her ist… Da sind die Nerven schnell mal dünn und pädagogisch wertvoll oder nicht, in solchen Momenten ist das Smartphone nicht Fluch, sondern Segen! 🙂

3. „Sooo müde kann man doch gar nicht sein.“ 

Oh doch! Jede Neu-Mama mit zahnendem, schlaflosem Baby weiß, warum Schlafentzug eine Foltermethode ist. Das wünscht man seinem ärgsten Feind nicht! Das Gute: Es geht vorüber (zumindest früher oder später 🙂 )

4. „Das Baby wird unsere Beziehung stärken.“ 

Jaaa, genauso wie Babys angeknackste Beziehungen wieder kitten können. (Achtung: Ironie 🙂 ) Ein Baby kann die harmonischste Beziehung auf die Bewährungsprobe stellen, denn Schlafentzug (s. Punkt 3), Babybedürfnisse und Partnerschaft werden schnell mal zur Belastungsprobe für die Liebe. Aber keine Sorge, ein Baby schweißt auch zusammen und das Gefühl eine Familie zu sein ist einfach das Größte.

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5. „Also diese Helikopter-Mütter- furchtbar.“

Niemand weiß, was für eine Art Mutter man mal wird. Hormone, Liebe und all das können enorm viel bewirken. Darum: lieber nicht vorzeitig urteilen, man kann nie wissen. Wer weiß, ob man nicht selbst bald mit den Dinkelkeksen auf dem Spielplatz steht und interveniert, wenn klein Leona die Schaufel geklaut wird. 🙂

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6. „Das Baby wird uns nicht einschränken, es kann ja überall mit hin kommen.“ 

Ja mit manchen Kindern geht das, mit vielen nicht. Und: hat man irgendwann endlich einen Schlafrhythmus etabliert, ist das Letzte, was man tut, diesen für irgendeinen Restaurantbesuch aufs Spiel zu setzen. Wofür gibt es denn den Lieferservice?! 🙂

7. „Warum zur Hölle fahren Eltern in Familienhotels?“

Wie kann man sich das freiwillig antun? Nun ja, ich sage nur: Kinderbetreuung, Essen inklusive, Babybecken und keine kinderlosen genervten Menschen, die eben ihre Ruhe haben wollen = Spaß für die ganze Familie.

8. „Wenn ich mal Kinder habe, dann gehen mein Mann und ich trotzdem noch regelmäßig zusammen aus.“ 

Ein löblicher Vorsatz, ich ziehe meinen Hut vor jedem, der das ohne Vollzeit-Nanny, Aupair oder einem schier unendlichen Babysitterbudget hinbekommt. Die Realität sieht doch so aus: nach 2 Monaten ist endlich mal wieder eine Date-Night geplant, das Restaurant gebucht, die Kinokarten bezahlt. Nun können die verschiedensten Szenarien eintreten, die dem romantischen Abend zu Zweit unverhofft ein Ende bereiten. Der Babysitter sagt spontan ab, das Kind wird krank, in dessen Folge man selbst krank wird – und plötzlich sitzt man bei Netflix auf dem Sofa und trinkt eben da seinen Rotwein. Geht auch und kann mindestens genauso romantisch sein wie das teure Restaurant 🙂

9. „Kind und Karriere? So schwer kann das nicht sein, es gibt doch Kindergärten.“

Ach wie naiv ich doch war, was das Thema Kind und Karriere angeht. Zum Glück! Für mich war klar, es gibt doch Kindergärten. Wenn das Kind dort ist, kann ich arbeiten. Dass die Öffnungszeiten von Kindergärten oft ebenso arbeitnehmerfeindlich sind wie die Gebühren, die Schließzeiten oder all die teuflischen Infekte, die sich dort tummeln, habe ich einfach ignoriert. Und das rate ich auch allen Kinderlosen, die diesen Zustand ändern wollen. Lasst es auf euch zukommen. Es gibt für alles eine Lösung und es ist möglich beides zu haben: Kind und „Karriere“- es steckt eben nur verdammt viel Organisation dahinter.

10.  „Wenn mein Kind krank ist arbeite ich eben im Home Office.“ 

Ein krankes Kind und konzentriertes Arbeiten vertragen sich in der Regel so gut wie Feuer und Wasser. Mauliges Jaulen, Unwohlsein, Fieber, womöglich auch Erbrechen oder Durchfall…. Das Letzte, wirklich das Allerletzte, wofür man da einen Kopf hat, ist die Agenda für den wichtigen Termin zu schreiben, denn das Wichtigste muss erst mal aufgepäppelt werden – und das ist schlichtweg der eigene Nachwuchs.

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Ich hoffe manche Mami von euch konnte beim Lesen all dieser Punkte ein wenig Schmunzeln und alle Kinderlosen oder Noch-Kinderlosen nehmen es ebenfalls mit Humor. Das wird schon… 🙂

Alles Liebe wünscht euch

Katrin von mom’s style

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