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Kinder haben ist mit Sicherheit das schönste und gleichzeitig turbulenteste Abenteuer, auf das wir uns als Erwachsene einlassen können. Die Geburt des 1. Kindes macht einen plötzlich zu Eltern, die empfundene Liebe ist unendlich, genauso wie nach einigen Wochen oft die Müdigkeit 🙂 Aber dennoch sind eine Schwangerschaft, die Geburt eines neuen Erdenbürgers und die Emotionen, die damit einhergehen unvergleichlich. Logisch, dass für viele Paare mit Geburt des ersten Kindes feststeht, dass sie genau das noch einmal erleben wollen und irgendwann ein Geschwisterchen die Familie vergrößern soll. Wenn dann die 2. Schwangerschaft da ist, kann man sich vieles gar nicht so richtig vorstellen.

Diese 8 Dinge ändern sind mit der Geburt des 2. Kindes:

1. Klingt kitschig, ist aber so: die Liebe verdoppelt sich

Für so viele Mamis die größte Sorge: Wie kann ich das neue Baby ebenso lieben wie mein erstes Kind? Und eben diese Sorge löst sich unmittelbar nach der Geburt in Luft auf, denn spätestens wenn man das neue Familienmitglied in den Armen hat, wird einem klar: Die Liebe ist schlau, sie verdoppelt sich einfach.

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2. Das 2. Kind läuft (nicht) einfach so mit 

Einer der Sätze, die ich während meiner 2. Schwangerschaft am meisten gehört habe: Ach, mach Dir keine Sorgen wie Du das alles schaffst, das 2. Kind läuft einfach so mit. Tja, bei uns war das definitiv ein Trugschluss, darum würde ich empfehlen, sich darauf nicht zu verlassen und lieber realistisch an die Sache ran zu gehen. Jedes Kind ist einzigartig und hat unterschiedliche Bedürfnisse, da ist das „einfach Mitlaufen“ manchmal kaum möglich.

3. Ein Kind ist ein Kind, zwei Kinder sind wie 20 🙂

Ein Kind zu haben ist hier und da schon anstrengend, zwei Kinder zu haben ist aber einfach mal die doppelte Menge und das merkt man. An der Wäsche, am Wocheneinkauf, am Spielzeug und letztlich vor allem am wunderbaren Leben im Haus 🙂

4. Urlaub

Urlaub verändert sich ja bereits mit einem Kind sehr, vorbei das tagelange Liegen in der Sonne, plötzlich findet man sich im Familienhotel mit Kinderclub wieder 🙂 Mit zwei Kindern gleicht aber schon ein kleiner Wochenendurlaub einem halben Umzug, da ist man froh, wenn man alles überhaupt ins Auto bekommt 🙂

5. Gemeinsam spielen…

„Ach dann können die Zwei auch mal zusammen spielen“… Jaaa, was in der Theorie toll klingt und später vielleicht auch so kommen wird ist die ersten 1-2 Jahre jedoch noch utopisch. Klar, das Baby kann genau gar nichts und das große Kind dafür schon ganz viel. Diesen Wunsch, dass die Geschwister zusammen spielen können, sollte man also erst mal parken und in einigen Jahren wieder raus holen 🙂

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6. Das Familiengefühl

Natürlich ist man auch schon mit einem Kind eine Familie, gar keine Frage. Für mich hat sich das Familiengefühl mit der Geburt des zweiten Kindes aber noch einmal sehr verändert. Erst recht wenn die Familienplanung dann womöglich abgeschlossen ist, fühlt es sich einfach komplett und richtig an. Vorher, mit nur einem Kind war da immer auch das Gefühl, dass eben ein Menschlein noch fehlt in der Familie.

7. Willkommen Eifersucht unter Geschwistern

Der Altersabstand der Kinder spielt sicher eine große Rolle, wie ausgeprägt Eifersucht unter den Geschwistern, vor allem vom großen Kind in Bezug auf das Neugeborene, auftritt. Ganz drum herum kommt man aber wohl nie. Was hilft? Regelmäßige kleine Zeiten nur mit dem großen Kind einplanen und ganz viel Liebe, Geduld (und starke Nerven 🙂

bild18. Kranke Kinder im Doppelpack

Die fiesen Monate von Oktober bis April sind ja schon mit einem Kind kein Spaziergang. Mit zwei Kindern kann sich der lange Winter anfühlen wie ein Marathon. Bringt Kind 1 Magen-Darm mit nach Hause, kann man quasi die Uhr danach stellen, dass Kind 2 erkrankt, sobald Kind 1 wieder fit ist…. von einem selbst mal gar nicht zu reden 🙂 Aber so geht es uns ja allen im Winter. Darum: viel raus an die frische Luft, gesund essen und das Beste hoffen 🙂

Nun haben wir den Winter ja zum Glück fast geschafft und die schöne Draußen-Zeit geht wieder los. Erst einmal wünsche ich euch aber wunderschöne Ostertage. Bis ganz bald.

Eure Katrin von mom’s style

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