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Ein Teilzeit-Job, 2 wirbelige kleine Kinder und ein Haushalt, der gefühlt nie zu 100 % so ist, wie ich es gerne hätte. Das ist mein Alltag. Ach und da wäre natürlich auch noch mein Mann und unsere gemeinsame Paarzeit, Freundschaften und schlichtweg meine ganz persönlichen Interessen… Eigentlich müsste mein Tag 40 Stunden haben. Ganz ehrlich, es ist eine tägliche Herausforderung halbwegs den Überblick zu behalten und Job, Haushalt und Kinder möglichst gut miteinander zu vereinbaren, aber mit ein paar kleinen Tricks ist das tatsächlich machbar 🙂

1. Lass auch mal Fünfe gerade sein!

Job, Haushalt, Kind & Perfektionismus passen schlichtweg nicht zusammen. Hälst Du dauerhaft daran fest alles perfekt, alles immer richtig zu machen, so wirst Du höchstwahrscheinlich mit wehenden Fahnen untergehen. Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, lass das lieber. 🙂 Lass öfter mal Fünfe gerade sein. Statt Abends noch um 21 Uhr den Supermarkt zu stürmen, um dem Nachwuchs für den nächsten Kita-Tag das Lieblingsobst zu kaufen, gibt es eben mal das, was da ist und für Dich gibt’s ein heißes Entspannungsbad 🙂 Sobald Du Dir selbst zugestehst unperfekt zu sein, wird vieles viel viel einfacher.

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2. Die Arbeit ist wichtig, aber die Familie ist wichtiger

Mir persönlich ist meine Arbeit unwahrscheinlich wichtig, hier bin ich ICH und nicht Mama. Im Job gebe ich alles, aber eben nur bis zu einer gewissen Grenze und die heißt in der Regel „Feierabend“ (klar gibt es manchmal Ausnahmen, aber die dürfen eben nicht Überhand nehmen). Nach der Rückkehr aus der Elternzeit lohnt es sich bei der Arbeit von Anfang an klare Grenzen zu ziehen und zu zeigen bis wo der Job gehen darf und wo Privatleben anfängt.

3. Erledigungen für die Kinder

Kinder brauchen gefühlt andauernd neue Schuhe, neue Sportklamotten, Handschuhe oder schlichtweg neue Zahncreme. All diese Dinge versuche ich am Monatsanfang in einem Rutsch „abzuarbeiten“. So ist erst mal alles Wichtige erledigt und im Alltag bleibt mehr Zeit für die gemeinsame Zeit.

4. Die Freizeit-Aktivitäten des Nachwuchses

Was und wieviel der Nachwuchs so in seiner Freizeit macht, ist natürlich auch altersabhängig. Je kleiner, desto abhängiger sind diese Aktivitäten natürlich auch von Deinem Terminkalender. Ich halte es so: einen Tag in der Woche geht’s zum Sport, ein anderer Tag in der Woche ist für Verabredungen da (ich muss dazu sagen meine Kinder sind noch so klein, dass ich meist noch dabei sein muss…). So wissen meine Kinder woran sie sind und ich kann meine Woche gut planen.

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5. Den Haushalt (zumindest halbwegs 🙂 ) im Griff haben

Ganz ehrlich, wenn ich morgens um 7:30 Uhr mit 2 kleinen wilden Jungs das Haus verlasse, sieht dieses aus als hätte eine Bombe eingeschlagen. Finde ich das toll? Nein. Stört es mich furchtbar? Nein. Wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme, geht’s im Schnelldurchlauf durchs Haus, um aufzuräumen. Am wichtigsten, um den Haushalt relativ schnell im Griff zu haben, sind für mich folgende Punkte:

  1. Alle Sachen haben ihren festen Ort.
  2. Es gibt wenig unnötige Dinge, die einfach rumstehen (und somit Staubmagneten sind).
  3. Saugroboter immer anmachen, wenn ich das Haus verlasse.
  4. Dinge sofort wegräumen.
  5. Der Frosch Spiritus Glas-Reiniger eignet sich für ziiiemlich viele Oberflächen und ist mein All-time favorite. 🙂
  6. Bad und Böden werden an festen Tagen in der Woche gereinigt.
  7. Alles Andere wird immer dann gemacht, wenn mal Luft ist.

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6. Einen Essensplan schreiben

Ohne ihn ginge bei uns gar nichts: der Essensplan. Hier lege ich wöchentlich fest, was wir essen wollen und schreibe parallel meinen Einkaufszettel. Das Ganze hat 2 Vorteile: man kauft nur ein, was man auch wirklich braucht und man muss Mittags oder Abends nicht lange grübeln, was man kochen soll und womöglich noch zum Supermarkt hetzen.

Aber bei all dem Planen, Organisieren und Alltag-Jonglieren sollten wir uns eines wohl immer wieder ins Gedächtnis rufen: Unser Alltag ist ihre Kindheit – und all das drum herum ist für unsere Kinder überhaupt nicht wichtig, sondern einfach nur die Zeit, die wir gemeinsam verbringen.

In diesem Sinne… Alles Liebe wünscht euch

Katrin von mom’s style 

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