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Kommt Nachwuchs auf die Welt, möchten Eltern, dass sich das Baby von Geburt an rundum wohlfühlt. Verlässt das Neugeborene den schützenden, wohligen Mutterleib, wird es mit allerlei Umwelteinflüssen konfrontiert. Einen neuen Schutz bieten dann Kleidung und Decken. Damit die Textilien den optimalen Wohlfühleffekt des Babys fördern, sollten diese auf besondere Weise gereinigt werden. Dazu möchte ich dir einige Tipps geben.

 

Gebrauchte Babykleidung ist meist schon „rein“ gewaschen

Vor allem neu gekaufte Kleidung sollte ohne Waschen nicht an die empfindliche Babyhaut gelangen. Kommen die Kleider frisch aus der Produktion, können noch jede Menge Schadstoffe enthalten sein, die die sanfte Haut des Babys reizen und zu Rötungen oder Hautausschlag führen können. Da oft mehrere Waschgänge nötig sind, um die Kleidung unbedenklich tragbar zu machen, sind gebrauchte Babykleider sehr beliebt – natürlich auch, weil sie wesentlich günstiger in der Anschaffung sind und nicht mehr einlaufen oder abfärben. An gebrauchte Babykleidung kommst du über Bekannte, deren Nachwuchs aus den Klamotten bereits herausgewachsen ist oder auf speziellen Bazars. Doch auch hier empfiehlt sich mindestens ein Waschgang vor dem Einkleiden des eigenen Kindes.

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Neue Kleidung immer mehrmals waschen

Viele Kleidungsstücke werden dann aber doch neu gekauft oder von Familie und Freunden zur Geburt geschenkt – schließlich gibt es viele tolle und praktische Sachen auf dem Markt. Diese Babykleidung solltest du vor der Verwendung etwa dreimal waschen. So kannst du sichergehen, dass ein Großteil der Chemikalien herausgewaschen ist und nicht mehr an die empfindliche Haut des Babys gelangt. Wichtig ist, dass die Kleidung nach jedem Waschgang komplett getrocknet wird und erst dann wieder in der Waschmaschine zur nächsten Reinigungsrunde landet. Damit sich weder ungewünschte Keime und Bakterien noch Schimmelpilze festsetzen. Generell lohnt es sich, beim Neukauf qualitativ Hochwertiges zu wählen, wie zum Beispiel Bodys aus Bio-Baumwolle oder Bio-Schurwolle. Solche Kleidungsstücke bieten deinem Baby höchsten Tragekomfort zum Wohlfühlen und sind frei von chemischen Schadstoffen.

Spezielle Waschmittel für Babykleidung wählen

Herkömmliche Waschmittel haben bei der Reinigung von Babywäsche nichts zu suchen, denn auch diese können zu Ausschlag, Juckreiz und Rötungen führen. Stattdessen solltest du besonders sanfte Mittel wählen. Wenn du unsicher beim Einkauf bist, dann greife zu speziellen Baby-Waschmitteln und –Weichspülern. Achte vor allem auf eine milde Parfümierung und den Verzicht auf Farbstoffe sowie auf Begriffe wie „hypoallergen“, „dermatologisch getestet“ und „für Allergiker geeignet“.froschblog_artikelbild_1090x500px_baby-waesche2

Schwierige Flecken ohne Chemie entfernen

Der Baby-Alltag läuft meist nicht fleckenfrei ab, da kann zum Beispiel der gesunde Rote-Bete-Brei auch mal auf der Kleidung landen. In solchen Fällen sollte der Fleck vor dem Waschen behandelt werden – allerdings ohne starke, chemische Fleckenentferner. Hier kannst du beispielsweise zu Gallseife (gibt es auch vegan) oder bewährten Hausmitteln wie Salz, Zitrone oder Natron greifen. Salz und Zitrone sind bei empfindlichen Stoffen allerdings ungeeignet, hier solltest du lieber ein Stück Gallseife verwenden.froschblog_artikelbild_1090x500px_baby-waesche3In schonend gereinigter Kleidung, die weitestgehend frei von Schadstoffen aus Material und Waschmittel ist, wird dein Baby sich garantiert richtig wohlfühlen.

Mein Tipp: Jeans sind nichts für Babys. Das Baby möchte sich bewegen und dafür braucht es Kleidung, die sich gut dehnen kann. Perfekt sind daher Strumpfhosen oder Materialien wie z.B. Bio Baumwolljersey. So umgeht man nicht nur die zusätzlichen Schadstoffe, die oft in Jeans haften, sondern das Baby fühlt sich auch noch frei und wohl.

Viele liebe Grüße

Emilie von ecowoman

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