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So fühlt es sich also an Mama zu sein, das Herz hüpft und nach der Geburt ist man überfüllt mit Glückshormonen und Liebe für den kleinen Erdenbürger. Alles ist neu, alles ist aufregend und wunderschön. Aber irgendwann kehrt Alltag ein, das Baby beginnt zu zahnen, es wird ab und an krank, beginnt zu krabbeln und die Welt zu entdecken. Das erste Babyjahr ist so aufregend und unser Nachwuchs lernt so unfassbar viel Neues, dass es einfach Freude macht. Und jetzt das große Aber, es kann auch verdammt anstrengend sein. Damit Du Dein erstes Jahr als Mama richtig genießen kannst habe ich 10 Tipps zusammengetragen, die Dir das erste Babyjahr ein wenig erleichtern können:

 

#1 Weißes Rauschen

Mein Lebensretter in vielen Lebenslagen: das weiße Rauschen. Ich kann meine Föhn-App nicht genug loben, denn sie beruhigt mein Baby SOFORT. Das Rauschen soll für die Kleinen klingen wie das Rauschen des Blutes im Mutterleib und es WIRKT!

#2 Pucken

In den ersten Wochen habe ich meinen Sohn in einem Pucksack gepuckt und es hat ihm sooo gefallen. Er fühlte sich geborgen wie in Mamas Bauch und das hat man gemerkt: er hat nämlich nahezu durchgeschlafen! ( inzwischen tut er das aber leider nicht mehr ;-))

#3 Beistellbettchen

Sofern Du es noch nicht hast. Anschaffen, kaufen, Kreditkartenlimit sprengen: Beistellbettchen kaufen. Nichts hat mir die Nächte so sehr erleichtert wie dieses Bett direkt neben mir. Ich konnte Händchen halten ohne das Bett zu verlassen und auch das nächtliche Füttern ist einfach viel komfortabler und sorgt für deutlich mehr Schlaf bei allen Beteiligten.

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#4 Tu Dir selbst regelmäßig etwas Gutes

Was auch immer es sein mag, was Dich glücklich macht: neue Schuhe, eine Massage, ein Abend nur mit den Mädels, tu es! So oft es irgendwie geht, denn nur wenn es Dir gut geht kannst Du auch gut für Dein Baby sorgen.

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#5 Keine Vergleiche bitte

Lass das mit dem Vergleichen. „Mein Baby kann schon…“ Jedes Kind ist unterschiedlich und das eine kann früher laufen, das andere früher sprechen. Na und? Kein Grund sich zu stressen, irgendwann lernen die Kleinen das alles von ganz alleine.

#6 „Es wird einfacher“

Alle sagen es einem, aber beim 1. Kind und nach nur 3 Stunden Schlaf ist es unvorstellbar, dass es jemals besser werden soll. Versuch die anstrengenden Phasen zu akzeptieren, denn sie gehen vorbei. Und eines Tages merkst Du: stimmt, es wird wirklich einfacher.

#7 Bitte um Hilfe

Nein, es bedeutet kein Versagen oder eine schlechte Mutter zu sein, wenn man um Hilfe bittet. Wir alle haben unsere Grenzen und wenn Du jemanden in Deinem Umfeld hast, dem Du Dein Baby mal für ein paar Stunden anvertrauen kannst, tu es!

#8 Zahnen- die unendliche Geschichte

Wieviele Zähne ein Baby so hat fällt einem erst auf, wenn das Baby am Dauerzahnen ist. Was hilft: ein kalter Waschlappen zum drauf rumbeißen, eine Babyzahnbürste zum Beißen, Osanit, Dentinox, Schmerzzäpfchen….einfach ausprobieren, aber ganz ehrlich: am meisten helfen starke Nerven 😉

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#9 Aktiv-Baby

Jedes Kind ist anders, meine Kinder sind mit der Fähigkeit zu Krabbeln aber so richtig aufgeblüht. Sie waren ÜBERALL. Nichts ist mehr sicher und ich bekomme Rückenschmerzen vom ewigen Bücken, hochheben, wegtragen und wieder von vorn. Darum ist eine meiner Top-Anschaffungen ein Laufgitter. Ohne es würde ich nichts, aber auch gar nichts schaffen am Tag.

#10 Schwierige Phasen akzeptieren

Abschließend ein Tipp, den ich bei Kind 1 dringend gebraucht hätte: akzeptiere es und nimm an, dass es schwierige Phasen gibt. Es gibt Phasen (manchmal länger, manchmal kürzer) in denen Dein Kind schlecht schläft, schlecht isst, maulig ist…. Tu Dein Bestes dem Kind diese Phase zu erleichtern, aber dann kann ich nur raten es anzunehmen. Ich persönlich habe über 1 Jahr verzweifelt ALLES probiert, damit mein Kind besser schläft, nichts hat geholfen und dieses ewige Suchen und Hoffen haben mich vollkommen aufgerieben. In dem Moment, in dem ich die Schlaflosigkeit akzeptiert habe wurde es tatsächlich besser (vermutlich weil einfach der Druck raus war).

 

Vielleicht ist ja das eine oder andere dabei, dass Dir durch den manchmal stressigen Mama-Alltag hilft, ich würde mich freuen.

Alles Liebe,

Katrin von mom‘ s style

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Luise Mikamann sagt

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Juliane sagt

Hallo und danke für den tollen Artikel.
Meine Freundin ist neu Schwanger und das Baby ist sehr aktiv.
Das bedeutet wohl das es auch ein sehr aktives Baby sein wird.
Ich werde mich hier informieren: http://www.gyndoc-brugger.at/Ordination_Frauenarzt_Dr._Brugger/Willkommen.html
VG Frank

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