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Winterzeit bedeutet auch wieder Vogelfütterungs-Zeit. Damit unsere gefiederten Freunde die kalten Monate gut überstehen, helfen wir gerne mit ein paar leckeren Kernen und Samen aus. Dazu braucht es natürlich auch eine passende Futterstelle. Wer kein Freund von allzu aufwändig gestalteten Vogelhäusern ist, der bastelt sich einfach diese schlichte Futterstelle im Makramee-Stil selbst.

Der Winter nähert sich mal wieder schnellen Schrittes. Damit die Vögel sich an eine Futterstelle gewöhnen können, empfiehlt es sich, sie nicht erst einzurichten, wenn Eis und Schnee schon das Wetter bestimmen, sondern bereits einige Zeit vorher. So eine Futterstelle selbst zu basteln, ist eigentlich ganz simpel. Ihr müsst dafür auch keine Profis im Makramee-Knüpfen sein. Als Material benötigt ihr lediglich einen Blumenuntersetzer aus Keramik, ca. 10 m Seil sowie einen Pinsel und etwas Farbe. Ihr könnt entweder Acrylfarbe verwenden oder Buntlack. Wenn ihr sichergehen wollt, dass die Farbe den Winter auch einwandfrei übersteht, verwendet ihr zusätzlich ein transparentes Fixierspray. Als Seil solltet ihr unbedingt eines aus Kunstfasern verwenden, damit es das Winterwetter übersteht. Schaut mal in der Segelabteilung im Baumarkt nach, da gibt es besonders strapazierfähige Seile.

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Welche Farbwelt ihr für eure Futterstelle auswählt, das bleibt natürlich ganz euch überlassen! Ich habe mich für eine ganz schlichte und helle Kombination aus Weiß für die Aufhängung und Mint für die Schale entschieden, aber vielleicht ist euch eine knallige Farbe ja lieber?

Schale vorbereiten

Zuerst wird die Schale in euer Wunschfarbe lackiert. Dabei kann es sein, dass ihr mehre Schichten Farbe benötigen werdet. Lasst jeder einzelnen Farbschicht genug Zeit zum Trocken, bevor ihr die nächste auftragt.

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Wenn die Farbe ausreichend deckt, lasst die Schale einige Stunden komplett durchtrocknen, bevor ihr sie eventuell noch mit transparenter Sprühfarbe bearbeitet.

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Makramee-Aufhängung knüpfen

Für die Aufhängung schneidet ihr euch zuerst 8 Stücke des Seils zurecht. Jedes Stück sollte ca. 1,20m lang sein. Knotet dann alle Bänder an einem Ende zusammen.

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Jetzt wird geknüpft! Knotet im unteren Bereich der Seile jeweils zwei Stränge mit einem einfachen Knoten zusammen.

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Im nächsten Schritt werden kurz unterhalb der Knoten wieder jeweils zwei Stränge miteinander verknotet, diesmal aber jeder Strang mit dem benachbarten. Der äußerste rechte Strang wird mit dem äußersten linken Strang verknotet, sodass das Netz eine dreidimensionale Struktur erhält.

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Zuletzt werden alle Stränge ein weiteres Mal am unteren Ende zusammengeknotet.

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Jetzt legt ihr am besten die Schale einmal probeweise in die Aufhängung, um zu schauen, ob die Knoten von der Höhe her und vom Abstand zueinander passen, sodass die Schale gut in den Seilen liegt. Eventuell müsstet ihr die Knoten nochmal öffnen und der Höhe anpassen, aber das geht ganz fix.

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Die Futterstelle ist fast fertig! Jetzt müsst ihr sie nur noch um einen Ast knoten oder an einer anderen geeigneten Stelle aufhängen.

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Nun fehlt nur noch das Vogelfutter. Dann heißt es: abwarten. Mit ein bisschen Glück könnt ihr schon kurze Zeit später den ersten hungrigen Vögeln beim Naschen zusehen.

Ich wünsche euch ganz viel Freude beim Basteln! Liebe Grüße, eure Luisa von schereleimpapier

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Christina sagt

Hallo, was für eine tolle Idee. Günstig und schnell gemacht. Aber warum soll ich die Schale anmalen? Ich glaube den Vögeln ist die Farbe egal und Natur ist doch viel schöner :)

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Luisa, Bloggerin
Luisa sagt

Hallo Christina! Das Anmalen ist kein Muss- natürlich ist die Farbe total egal, du kannst die Futterstelle so gestalten, wie sie dir am besten gefällt :) Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Luisa

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Ralf Brauer sagt

Hallo Luisa
das mit der Schale , ist ja eine gute Idee , aber man sollte sie nicht unbedingt im freien aufhängen , besser geschützt von regen und Schnee, da sonnst das Futter Schimmeln könnte, wenn es zu lange darin liegen bleibt , besser man hängt es unter einer Überdachung , oder man bastelt sich , auch durch das Knoten eine art Haube darüber, so kann es nicht Nass werden , und die Vögel haben immer trockenes Futter ....
LG. Ralf Brauer

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