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Die Gehörnte Mauerbiene, eine Wildbienenart, hat hier eine neue Bleibe gefunden, Kronwicken wachsen neben dem Mitarbeiterparkplatz, Weiß-Klee, Scharfer Mauerpfeffer oder die Wiesen-Flockenblume sorgen für Blumenvielfalt statt Einheitsgrün und auch der Hausrotschwanz hat sich schon ein Zuhause eingerichtet.

Unser Firmengelände in Mainz entwickelt sich zum naturnahen Lebensraum für heimische Tiere und Pflanzen, die durch die Beeinträchtigung ihrer natürlichen Umgebung gefährdet sind. Wie ihr wisst, liegen Frosch Natur und Umwelt besonders am Herzen und so wird und wurde gemeinsam mit dem NABU (Naturschutzbund) viel Energie in den Aufbau der Biodiversität des eigenen Firmengeländes gesteckt. Jede noch so kleine Blume, die am Wegrand blüht, jede Biene, die eines unserer Insektenhotels bewohnt, sind wichtige Schritte in die richtige Richtung. Und wir freuen uns zusätzlich über die vielen bunt blühenden Wiesen bei uns.

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Im Frühjahr wurden die ersten Ergebnisse sichtbar und heute blühen wunderschöne Blumenwiesen und über 70 Wildkräuter/-stauden in voller Pracht. Der Gang von der Hauptverwaltung in die Produktion oder zum eigenen Wasserzentrum macht gerade doppelt so viel Freude. Biodiversität und die damit verbundenen bunten Fleckchen können einfach nur gute Laune machen. 🙂

Mit Unterstützung des NABU hat unser Unternehmen schon im vergangenen Jahr im Rahmen des Projekts „Lebensader Oberrhein“ das eigene Firmengelände für Pflanzen und Tiere attraktiver gemacht. Diplom-Geograph Robert Egeling vom NABU leitet das Projekt und ist zufrieden mit dem Anwachsen der Wiesenblumen und des Blauen Natternkopfs, der vor allem den Mitarbeiterparkplatz von Werner & Mertz malerisch umrahmt. Die Rasenflächen auf dem Gelände werden nur noch einmal im Jahr gemäht und konnten sich so zu artenreichen Blühflächen entwickeln. Davon profitieren insbesondere die Wildbienen. Der Futtermangel aufgrund fehlender Blühpflanzen ist nämlich ein Grund für ihr Verschwinden, was wir bei Frosch unbedingt aufhalten wollen.

Diese Pflanzen sind nun auf dem Firmengelände heimisch: 

  • Bunte Kronwicke
  • Echter Natternkopf
  • Gewöhnliches Leinkraut
  • Wiesen-Flockenblume
  • Weiße Lichtnelke
  • Weiß-Klee
  • Wilde Möhre
  • Scharfer Mauerpfeffer
  • Wilde Rauke

Aber das ist noch nicht alles: Auch drei Insektenhotels sind nun an unterschiedlichen Plätzen installiert, in denen unterschiedlichste Lebewesen einen „Unterschlupf“ finden. Nicht nur bei uns Menschen ist gerade Urlaubs-Hochsaison – den Insektenhotels bei uns ergeht es ähnlich. Eines ist sogar schon voll ‚ausgebucht‘, was uns natürlich ganz besonders freut.

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Für euch noch einmal die wichtigsten Punkte zusammen gefasst:

  • Durch häufiges Mähen entwickelt sich jede Grünfläche in einen artenarmen Rasen.
    Blühende Kräuter haben hier meist keine Chance sich zu behaupten.
  • Wird seltener gemäht, kann sich eine blütenreiche Wiese entwickeln. Auf einer Blumenwiese können die Kräuter blühen und Samen bilden.
  • Eine Blumenvielfalt statt Einheitsgrün und ein reiches Blütenangebot lockt Insekten an. Ob Bienen, Schmetterlinge, Käfer oder Fliegen – viele  Insekten besuchen Blüten, um dort Nektar oder Pollen zu fressen.
  • Durch gezielte Förderung der blühenden Kräuter auf den betriebseigenen Grünflächen bleibt der Tisch für die Insektenwelt reich gedeckt.

Wie sieht es bei euch zu Hause aus? Unterstützt auch ihr die Artenvielfalt und tut etwas für die Biodiversität?

Eure Birgitta von Frosch

 

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