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Nun bin ich schon seit drei Monaten Zweifachmama. Meine Güte, ist die Zeit verflogen. Jeder Tag birgt ein neues Abenteuer und das Glück und die Liebe, die diese zwei kleinen Menschen in unseren Haushalt gebracht haben macht mich an manchen Tagen fassungslos vor Glück (und manchmal auch vor Anstrengung ;-)) Nun bin ich also Zweifachmama und würde behaupten fast jede Zweifachmama kennt diese 7 Momente, oder? :

Der Moment in dem Du…

1. … zum zweiten Mal eine Schwangerschaft durchlebst:

Fragte man mich während meiner ersten Schwangerschaft wie weit ich denn sei konnte ich aus dem Steggreif den taggenauen Stand der Schwangerschaft benennen, in Schwangerschaft Nummer 2 kam es tatsächlich vor, dass ich mich um eine Woche vertan habe. Die zweite Schwangerschaft ist natürlich nicht mehr ganz so aufregend wie die Erste, bei der alles neu war. Und mit bereits einem Kind daheim fehlt auch die Zeit sich jeden Abend den Bauch einzuölen, mit dem Baby zu reden und das Schwangerschaftstagebuch ausführlich zu befüllen.

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2. …. Dein zweites Kind so ganz anders zur Welt bringst als Dein Erstes:

Klar, jede Geburt ist anders, aber den meisten Zweifachmamis geht die zweite Geburt relativ leicht von der Hand. Man selbst und der Körper wissen einfach was zu tun ist, wodurch das Ganze meist auch viel schneller geht als beim ersten Kind und oft für eine schwerere erste Geburt entschädigt (hat die Natur das nicht wunderbar eingerichtet?!) .

3. … mehr als zwei Hände benötigst

2 Hände, 2 Kinder. Wenn das so einfach wäre. Kind 1 hat Hunger, Kind 2 die Windel voll, beide brüllen. Was macht man zuerst? Als Zweifachmama lernt man sehr schnell Prioritäten zu setzen und in Nanosekunden abzuwägen welches Bedürfnis nun dringender ist (oder welches Kind lauter brüllt ;-)).

4. …feststellst, dass das 2. Kind nicht einfach so mitläuft

Wie oft habe ich während der Schwangerschaft diesen Satz gehört, der sich in der Realität als großes Märchen entpuppte. Nach wenigen Tagen merkt man schnell: Nein, das 2. Kind läuft nicht einfach so mit. Es ist eher so, dass das erste Kind mitläuft, da es einfach schon größer ist und hier und da auch mal warten kann oder sich selbst beschäftigt, während Mama das Baby füttert.

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5. …feststellst, ein Kind ist wie ein Kind, zwei Kinder sind wie 20

Früher dachte ich, meine Güte ist der Alltag mit Kind manchmal anstrengend, heute weiß ich: was war ich doch für ein Weichei ;-). Den Satz: „Ein Kind ist wie ein Kind, zwei Kinder sind wie 20“ unterschreibe ich voll und ganz. Allein die Wäscheberge von zwei Kindern zu bewältigen ist ein Vollzeitjob, geschweige denn die Koordination von Arztterminen, Play Dates und sonstigem Alltag, wenn dann nach der Elternzeit noch der Job dazu kommt, Halleluja!

6. … das Maß an Geschwisterliebe Dich sprachlos macht

Das Wunderschönste zwischen Schlaflosigkeit, Gebrüll und angeschlagenen Nerven sind die Momente der Geschwisterliebe. Jene Momente, in denen das große Geschwisterkind das Kleine herzt und küsst und liebt und sich wünscht, dass das Baby doch mit im Bett schlafen darf oder wenn das große Kind weint, weil das Baby weint. Diese Momente der puren Liebe treiben einem fast die Tränen in die Augen und bestätigen, dass es all die Anstrengung einfach tausendfach wert ist.

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7.     … Du das erste Mal von Deinen KINDERN sprichst:

Schon beim ersten Kind fand ich es unglaublich mich nun Mutter nennen zu dürfen und mit meinem Mann von unserem Kind zu sprechen. Nun sitzen wir zu Viert im Auto und reden über unsere KINDER, über unsere Familie. Unglaublich schön und unbezahlbar!

So, liebe Zweifachmamis, ich denke das Eine oder Andere kommt euch bestimmt bekannt vor und denkt immer daran: „you never walk alone“ 🙂

Macht es gut,

Eure Katrin von mom’s style

 

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