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Wie die Kleinsten unter uns zu Gärtnern werden und ihr selbst ein paar alte Blumentöpfe mit einfachen Handgriffen neu gestalten könnt, zeige ich euch heute in einem kleinen DIY und erzähle euch von unserem Experiment „Kräuterkunde für Kinder“.

Der Frühling ist endlich da, die Sonne scheint immer öfters und in der Natur erblühen überall Bäume, Sträucher und Wiesen. Wenn mein Sohn und ich spazieren gehen, suchen wir schon eifrig nach Gänseblümchen oder Pusteblumen und pflücken diese voller Begeisterung. Damit wir aber nicht nur unterwegs unsere Freude an all dem satten Grün und den Pflanzen haben, sind wir selbst aktiv geworden und zuhause unter die Gärtner gegangen.

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Im Keller habe ich ein paar alte Blumentöpfe vom Vorjahr gefunden, die ich auf einfache Weise neu gestalten wollte und da kam mir dann auch die Idee, doch einfach meinen bald zweijährigen Sohn miteinzubeziehen. So entschloss ich mich, Maximilian selbst ein paar Kräuter anpflanzen zu lassen, um die er sich dann täglich kümmern durfte. Die Neugestaltung der Terrakotta-Töpfe habe ich dann selbst übernommen und Max hat eifrig die Kresse-Samen in die Erde gedrückt. Das Experiment „Kräuterkunde für Kinder“ konnte also beginnen. Ob unser Experiment geglückt ist, verrate ich euch gleich. Zusätzlich zeige ich euch, wie ihr aus alten Blumentöpfen ohne großen Aufwand ein paar neue im „Vintage-Look“ zaubern könnt.

 

Kräuterkunde für Kinder

Maximilian hat bereits letzten Sommer seine Begeisterung für das Bewässern von Sträuchern und Wiesen in unserem Garten entdeckt. Der kleine Zwerg war damals aber gerade erst 15 Monate alt und konnte so gar nichts mit Begriffen wie gießen, pflegen und wachsen anfangen. Das ist heute anders.

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Kleinkinder im Alter von 2 Jahren können sich bereits wunderbar um eigene Blumen oder Pflänzchen kümmern. Alles was sie dabei – mit der Hilfe von Eltern – tun müssen, ist einen Blumentopf mit Erde zu füllen, Samen einzustreuen und diese dann eben täglich zu gießen und zu pflegen. Von Vorteil ist auf jeden Fall, wenn ihr anfangs ein paar Kräutersamen verwendet, die möglichst schnell keimen, damit eure Kinder schnelle Erfolge sehen. Besonders gut eignet sich dazu beispielsweise Bio-Kresse. Das Sprossenkraut könnt ihr dabei sowohl im Topf, als auch im Freien aussähen. Die Keimzeit beträgt nur 1-3 Tage und wenn ihr die Samen regelmäßig gießt, könnt ihr die Kresse bereits nach nur einer Woche ernten. Wenn das Anpflanzen und Pflegen der Kresse geglückt ist, könnt ihr euch auch an Schnittlauch, Zitronenmelisse und Co. heranwagen.

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Max hatte täglich seine Freude daran, die Kräuter auf unserer Terrasse und in der Küche zu gießen und nachzusehen, wie groß das Gewächs schon geworden ist. Für mich als Mama war es dabei besonders schön zu beobachten, wie er während dieser Zeit ein Bewusstsein dafür entwickelt hat, wie es ist, wenn man etwas anbaut und etwas heranwächst. Ihr solltet es unbedingt selbst einmal ausprobieren!

 

DIY – Töpfe verzieren

Da aber auch das Auge beim Gärtnern mitspielt, ist Max nicht nur von den Kräutern an sich, sondern auch vom Blumentopf begeistert. Er ruft immer ganz laut „Topf, Haare“ und lacht dabei, wenn er mit seinen Fingern durch die grünen Kresse-Sprossen fährt. Findet ihr nicht auch, dass es so aussieht, als hätte unser Töpfmännchen eine ganz tolle grüne Haarpracht? Wie ihr einen alten Blumentopf ganz einfach selbst neu gestalten könnt, erzähle ich euch jetzt:

 

Zur Neu-Gesaltung von alten Blumentöpfen braucht ihr:

  • Blumentopf, bspw. Terrakkota
  • weißen Sprühlack
  • Schleifpapier, grobkörnig
  • einen schwarzen Stift zum Bemalen
  • Klebeband, Masking-Tape oder Satinbänder
  • Flüssigkleber oder Heißklebepistole

Und so geht’s:

Schritt 1: Zunächst bemalt ihr die Töpfe mit einer dünnen Schicht weißem Sprühlack. Macht das bitte unbedingt im Freien. Ihr müsst den Topf nicht komplett und auch nicht gründlich mit Farbe bedecken, da im nächsten Schritt das Schleifpapier zum Einsatz kommt.

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Schritt 2: Wenn der weiße Lack getrocknet ist, könnt ihr diesen grob mit einem Schleifpapier abschleifen. Dadurch bekommt ihr einen Vintage-Look, der einen alten Blumentopf sofort in ein peppiges neues Dekostück verwandelt.

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Schritt 3: Wer möchte kann nun im nächsten Schritt mit einem schwarzen Lackstift ein Gesicht auf den Topf malen. Ihr könnt aber auch ein Zick-Zack-Muster zeichnen oder den Topf mit ein paar Punkten verschönern. Wenn ihr nicht so gerne malt, eignet sich auch die Verzierung mittels Masking-Tape oder Satinbändern. Letztere sollten mit Flüssigkleber oder Heißklebepistole auf dem Topf angebracht werden.

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Ihr seht, mit nur wenigen Handgriffen habt ihr ruck zuck aus einem alten Gegenstand einen völlig neuen gemacht, der nun in der Küche, auf dem Fensterbrett oder der Terrasse seinen Charme versprühen kann. Falls ihr euch bisher noch nicht so recht an die Gartenarbeit mit Kindern heran getraut habt, hoffe ich, dass ich euch diese Scheu nun nehmen konnte. Ihr werdet sehen, eure Kleinsten haben richtig viel Spaß daran und der schönste Lohn ist dann, gemeinsam mit euren Kindern, eine Scheibe Butterbrot mit selbst angebauter Kresse aus euren selbstgestalteten Blumentöpfen zu genießen.

Viel Spaß beim Experimentieren und Ausprobieren

 

Alles Liebe,
Sabrina von Starlights in the Kitchen

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