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Weihnachten ist vorbei, das neue Jahr hat begonnen, und alles, was noch an die Feiertage erinnert, wie zum Beispiel Lametta, zerfetztes Geschenkpapier, Feuerwerks-Überreste, wird in großen Mülltüten entsorgt oder wartet mit dem vertrockneten Weihnachtsbaum am Straßenrand darauf, abgeholt zu werden. Aber muss das wirklich so sein? Kann man denn nicht irgendeines dieser Überbleibsel noch für etwas Neues verwenden, das auch außerhalb der Weihnachtszeit für Freude im Haus oder in der Wohnung sorgen kann? Na klar geht das!

In meiner Familie wird über die Feiertage gerne viel Wein getrunken und was davon überbleibt, sind so einige Korken in unterschiedlichen Größen, Formen und Farben. Da ich mir immer dreimal überlege, ob ich etwas in den Müll gebe, habe ich dieses Jahr all die Korken aufgehoben, um etwas Neues daraus zu schaffen: nämlich eine kleine Pinnwand. Das Projekt ist ganz einfach nachzubasteln und bietet sich nicht nur für die nachweihnachtlichen Feiertage an, sondern kann nach jeder Hochzeit oder runden Geburtstag in Angriff genommen werden. Also für alle, die keine Korken mehr von Weihnachten parat  haben: Das nächste Fest kommt bestimmt!

Nun aber zur Anleitung: Was ihr für die Pinnwand braucht, sind Sekt-oder Weinkorken, einen hübschen Bilderrahmen, etwas dicke Pappe oder Bastelsperrholz, einen Cutter oder ein scharfes Messer sowie Klebstoff.

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Die Größe des Bilderrahmens ist abhängig davon, wie viele Korken ihr zur Verfügung habt, wie viel Platz ihr zum Pinnen braucht und ganz einfach auch, was ihr so an Rahmen zu Hause habt. Ich habe nicht extra einen neuen Rahmen gekauft, sondern einfach einen alten grauen mit etwas weißer Farbe angesprüht –  sieht gleich schon sehr viel frischer aus. So habe ich sogar doppelt Upcycling betrieben und nicht nur den Korken, sondern auch dem Bilderrahmen eine neue Funktion gegeben. Für den Untergrund der Pinnwand, also die Rückwand des Bilderrahmens, schneidet ihr entweder dicke Pappe oder etwas Bastelsperrholz in der entsprechenden Größe zu. Damit alles auch farblich gut zusammen passt, sollte der Untergrund die gleiche Farbe wie der Rahmen haben. Also habe ich einfach meinen Untergrund ebenfalls mit etwas weißer Farbe angepinselt.

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Die Korken schneidet ihr mit Messer oder Cutter in etwa gleich große Scheiben. Wenn mal ein paar etwas dicker oder dünner werden, ist das halb so wild. Die Pinnwand wird gleich noch viel charmanter, wenn sie nicht ganz perfekt ist. Dann klebt ihr mit etwas Holzleim zuerst den Hintergrund von hinten am Rahmen fest. Aber vergesst nicht ordentlich zu pressen, damit die Rückseite auch gut hält. Wenn der Leim getrocknet ist, darf mit dem Befestigen der Korkscheiben begonnen werden. Ich habe dafür einen Vielzweckkleber verwendet, welchen es auch ohne Lösungsmittel gibt – das ist besser für die Umwelt. Legt euch am besten kleinere Abschnitte zuerst zurecht, bevor ihr sie aufklebt, damit ihr größere Freistellen vermeidet. Falls es doch mal eine zu auffällige Lücke geben sollte, schneidet einfach ein Korkscheibchen zurecht um die Lücke zu füllen. Auf diese Weise beklebt ihr den gesamten Hintergrund des Rahmens. Um ein paar nette Farbtupfer zu erhalten, habe ich außerdem ein paar rötliche, vom Wein gefärbte, Scheibchen verwendet. Zuletzt lasst ihr einfach alles gut trocknen, dann könnt ihr die Pinnwand aufhängen oder aufstellen und mit euren Notizen oder anderen Kleinigkeiten bestücken.

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Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Nachbasteln! 🙂

Eure Luisa von Schere Leim Papier

P.S. Die Korken der Frosch Oase Raumerfrischer eignen sich hiefür natürlich ebenso.

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Beate Schmitz-Rundholz sagt

Super tolle Idee. Danke für den Tip!

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Luisa, Bloggerin
Luisa sagt

Hallo Beate, vielen Dank und gern geschehen! Viele Grüße, Luisa

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